Dr. med. Inja Lammers

Behandlungen

Augenringe unterspritzen Frankfurt

Dr. med. Inja LammersFachärztin für AllgemeinchirurgieFachärztin für Viszeralchirurgie

Augenringe unterspritzen auf einen Blick

Anwendungsbereiche
Vertiefung zwischen Unterlid und Wange (Tränenrinne) und der dadurch entstehende Schatten unter den Augen; bei nachlassender Hautqualität ergänzend oder allein eine Behandlung mit Polynukleotiden
Behandlungsdauer
mit Hyaluronsäure ca. 15–30 Minuten für die Injektion; mit Polynukleotiden ca. 15–30 Minuten, zzgl. ca. 20–30 Minuten Einwirkzeit einer Betäubungscreme; Untersuchung und Aufklärung kommen hinzu
Wirkbeginn/Ergebnis
bei Hyaluronsäure in der Regel sofort sichtbar, beurteilbar nach Abklingen der Schwellung nach etwa 2 Wochen; eine behutsame Nachkorrektur ist nach etwa 4 Wochen möglich. Bei Polynukleotiden erste Veränderungen der Hautqualität nach ca. 1–2 Wochen, deutlicher nach ca. 4–6 Wochen; üblich ist eine Serie von 2–3 Sitzungen im Abstand von ca. 2–4 Wochen
Wirkdauer
mit Hyaluronsäure je nach Präparat, Menge und Gewebe meist ca. 12 Monate, bei manchen Menschen kürzer oder länger; mit Polynukleotiden mehrere Monate, Auffrischung je nach Befund etwa alle 3–6 Monate
Betäubung
örtlich, etwa durch Kühlung, eine betäubende Creme oder ein dem Filler beigemischtes Lokalanästhetikum
Gesellschaftsfähigkeit
meist direkt danach; Schwellungen und Blutergüsse klingen oft innerhalb einer Woche ab, unter dem Auge können sie in einzelnen Fällen auch einige Wochen sichtbar bleiben; nach Polynukleotiden klingen kleine Quaddeln meist innerhalb von ca. 24–48 Stunden ab
Nachsorge
ca. 24 Stunden kein anstrengender Sport, keine Hitze, kein Alkohol und keine intensive Sonne; die Region einige Tage nicht drücken oder massieren; nach Polynukleotiden zusätzlich ca. 12–24 Stunden kein Make-up
Kosten
abhängig vom Behandlungsumfang

Augenringe lassen ein Gesicht müde wirken, auch nach einer erholsamen Nacht. Häufig steckt dahinter keine Verfärbung der Haut, sondern eine Vertiefung zwischen Unterlid und Wange, die sogenannte Tränenrinne. Sie wirft einen Schatten, der im Spiegel wie ein dunkler Ring aussieht. Bei diesem Befund kann eine Unterspritzung mit Hyaluronsäure die Vertiefung behutsam ausgleichen und den Übergang zur Wange weicher erscheinen lassen. Liegt die Ursache dagegen eher in der Haut selbst, kann eine Behandlung mit Polynukleotiden die Hautqualität schrittweise verbessern, allein oder in Kombination mit Hyaluronsäure.

Welcher Weg für Sie sinnvoll ist, hängt davon ab, was den Schatten unter Ihren Augen tatsächlich verursacht. Nicht jeder Augenring ist eine Tränenrinne, und nicht jede Tränenrinne braucht Volumen. In meiner Privatpraxis in der Adickesallee in Frankfurt am Main sehe ich mir deshalb zuerst die Ursache an und entscheide erst dann gemeinsam mit Ihnen, ob und wie behandelt wird.

Das sagen meine Patientinnen und Patienten

Ausgezeichnet und empfohlen

Was ist eine Unterspritzung der Augenringe und was kann sie bewirken?

Woher der Schatten unter den Augen kommt

Unter dem Auge ist die Haut besonders dünn. Zwischen Unterlid und Wange verläuft eine anatomische Grenze, an der das Gewebe über Bänder fest mit dem Knochen verbunden ist. Verliert die Wange mit den Jahren an Volumen oder ist die Region von Natur aus wenig gepolstert, entsteht an dieser Grenze eine Rinne. Das Licht fällt in diese Vertiefung, und es entsteht ein Schatten, den viele als Augenringe wahrnehmen. Bei manchen Menschen ist die Tränenrinne schon in jungen Jahren angelegt, bei anderen wird sie erst mit der Zeit sichtbar.

Was bei der Unterspritzung geschieht

Bei einer Unterspritzung der Augenringe bringe ich ein Hyaluronsäure-Gel in kleinen Mengen und in der Tiefe unter die Rinne ein. Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil von Haut und Bindegewebe. Die Gele, die für diese Region verwendet werden, sind eher weich und fein verteilt, damit sie sich dem dünnen Gewebe anpassen. Das Material hebt die Vertiefung an, sodass weniger Schatten entsteht. Die Haut selbst, ihre Farbe und ihre Oberfläche verändert es nicht.

Polynukleotide: die Haut stärken statt Volumen ergänzen

Polynukleotide setzen an einer anderen Stelle an. Es handelt sich um fein aufbereitete Ketten aus Nukleotiden, den Grundbausteinen der Erbsubstanz, die als dünnflüssiges Gel direkt in die Haut eingebracht werden. Sie füllen keine Rinne auf, sondern sollen die hauteigene Regeneration anregen, damit dünne Haut unter dem Auge mit der Zeit dichter, elastischer und besser durchfeuchtet wirkt. Für die empfindliche Augenpartie gibt es eigens abgestimmte Präparate.

Wirkung der Behandlung

Die Wirkung beruht auf einem einfachen Prinzip: Wo die Rinne ausgeglichen ist, fällt weniger Schatten. Der Übergang vom Unterlid zur Wange wird gleichmäßiger, und die Augenpartie kann dadurch ausgeruhter wirken. Mein Ziel ist dabei keine sichtbar aufgefüllte Region, sondern eine zurückhaltende Korrektur, die natürlich wirkt und zu Ihrem Gesicht passt.

Unter den Augen reagiert das Gewebe empfindlicher auf zusätzliches Volumen als an anderen Stellen des Gesichts. Die Haut ist dünn, Lymphflüssigkeit fließt hier langsamer ab, und Hyaluronsäure bindet Wasser. Zu viel oder zu oberflächlich eingebrachtes Material kann deshalb zu Schwellungen oder einem bläulichen Durchschimmern führen. Ich prüfe daher Hautbeschaffenheit, vorhandene Schwellungen und frühere Fillerbehandlungen besonders sorgfältig und richte Produktauswahl, Menge und Platzierung nach diesem Befund.

Ist der Schatten vor allem eine Frage der Form, lässt er sich mit einem Filler oft gut ausgleichen. Geht es dagegen um die Beschaffenheit der Haut, wirken Polynukleotide über die Haut selbst: Sie sollen die Zellen anregen, die Kollagen und elastische Fasern bilden, und binden zusätzlich Wasser. Die Augenpartie kann dadurch frischer und glatter wirken, und feine Linien können weicher erscheinen. Diese Veränderung entwickelt sich über Wochen und ist zurückhaltender als ein Volumenausgleich.

Beide Verfahren schließen sich nicht aus. Bei manchen Menschen kommen eine Tränenrinne und eine dünne Haut zusammen; dann lassen sich beide Verfahren kombinieren. In welcher Reihenfolge das für Sie sinnvoll ist, klären wir im Gespräch.

Wer ist für eine Unterspritzung der Augenringe geeignet und was spricht gegen die Behandlung?

Wann eine Unterspritzung der Augenringe sinnvoll ist

Eine Unterspritzung kommt vor allem dann infrage, wenn der Schatten unter dem Auge durch eine Vertiefung entsteht. Typische Hinweise darauf sind:

  • Die Rinne zwischen Unterlid und Wange ist sicht- und tastbar.
  • Die Haut darüber ist relativ glatt und nicht stark erschlafft.
  • Der Schatten tritt bei Licht von oben stärker hervor und wird bei Licht von vorn deutlich schwächer.
  • Das Unterlid wölbt sich nicht nennenswert nach vorn.
  • Sie wünschen sich einen frischeren Blick, aber keine sichtbar veränderte Augenpartie.

Bei diesem Befund genügt oft wenig Material für einen erkennbaren Unterschied.

Wann Polynukleotide die passendere oder ergänzende Wahl sind

Eine Behandlung mit Polynukleotiden kommt eher infrage, wenn weniger die Form als die Beschaffenheit der Haut stört, zum Beispiel bei:

  • dünner, knittriger oder durchscheinender Haut unter dem Auge
  • feinen Linien am Unterlid, die auch ohne Mimik sichtbar sind
  • einer nur flachen Tränenrinne, bei der ein Filler wenig verbessern würde
  • einer Neigung zu Schwellungen, bei der zusätzliches Volumen unter dem Auge ungünstig wäre

Was gegen die Behandlung spricht

Es gibt Situationen, in denen eine Unterspritzung der Augenringe nicht oder nicht zum geplanten Zeitpunkt durchgeführt werden sollte. Dazu zählen beispielsweise:

  • akute Entzündungen, Infektionen oder Hautveränderungen im Bereich der Augen
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • bekannte Unverträglichkeiten gegenüber Bestandteilen des vorgesehenen Präparats, etwa gegenüber einem beigemischten Lokalanästhetikum oder, bei Polynukleotiden, eine Allergie gegen Fisch, weil diese in der Regel aus Fisch-DNA gewonnen werden
  • Gerinnungsstörungen oder Medikamente, die die Blutungsneigung erhöhen
  • akute oder nicht ausreichend eingestellte Erkrankungen
  • frühere Fillerbehandlungen unter dem Auge, wenn Art, Menge oder Lage des Materials unklar sind
  • eine ausgeprägte Neigung zu Schwellungen oder Wassereinlagerungen im Bereich der Unterlider, wenn eine Unterspritzung mit Hyaluronsäure geplant ist
  • deutlich hervortretende Tränensäcke oder stark erschlaffte Haut am Unterlid
  • Erwartungen, die sich mit Hyaluronsäure nicht erreichen lassen, etwa das Aufhellen einer Pigmentierung

Ob eine Behandlung in Ihrem Fall vertretbar ist, entscheide ich erst nach Untersuchung und Anamnese im persönlichen Gespräch. Manchmal ist die ehrlichste Empfehlung, die Region nicht zu unterspritzen.

Anwendungsbereiche

Die Unterspritzung richtet sich an eine klar umschriebene Region: den Übergang vom Unterlid zur Wange. Innerhalb dieser Region unterscheide ich verschiedene Ausgangssituationen:

  • Die klassische Tränenrinne: eine Vertiefung, die am inneren Augenwinkel beginnt und schräg nach außen zur Wange verläuft
  • Ein eingefallener Bereich unter dem ganzen Auge: wenn die Vertiefung sich weiter nach außen zieht und der Übergang zur Wange insgesamt hohl wirkt
  • Die Tränenrinne mit Volumenverlust der Wange: wenn das fehlende Volumen im Mittelgesicht den Schatten unter dem Auge mitverursacht
  • Nachlassende Hautqualität am Unterlid: wenn die Haut über oder neben der Rinne fein gefältelt wirkt; hier setzen Polynukleotide an, allein oder in Kombination mit einer Unterspritzung

Im dritten Fall kann es sinnvoller sein, zuerst die Wange zu stützen, statt direkt unter dem Auge zu arbeiten. Ein behutsamer Wangenaufbau hebt den Übergang von unten und kann den Schatten bereits verringern. Ob das für Sie der passende Weg ist, entscheidet sich an Ihrem Befund.

Tränensäcke, Flüssigkeitseinlagerungen, stark erschlaffte Haut und dunkle Pigmentierung sind andere Befunde, die gleichzeitig vorhanden sein und den Nutzen einer Unterspritzung begrenzen können.

Wie eine Unterspritzung der Augenringe in Frankfurt abläuft

Das Beratungsgespräch

Am Anfang steht die Untersuchung Ihrer Augenpartie. Ich sehe mir die Region unter Ihren Augen bei unterschiedlichem Lichteinfall an, im Sitzen und mit Blick in verschiedene Richtungen. Ich taste die Rinne, prüfe, wie dick und elastisch die Haut darüber ist und ob das Unterlid sich vorwölbt. Wir sprechen über Ihre Vorgeschichte, Medikamente, Allergien und frühere Behandlungen in dieser Region.

Danach erkläre ich Ihnen, ob eine Unterspritzung der Augenringe zu Ihrem Befund passt, welches Ergebnis realistisch ist und wo die Grenzen liegen. Die Aufklärung über Ablauf, Risiken und Alternativen gehört fest dazu. Sie müssen sich nicht im selben Termin entscheiden; wenn Sie Bedenkzeit möchten, planen wir die Behandlung für einen späteren Tag.

Vorbereitung

  • Nennen Sie mir alle Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel, besonders solche, die die Blutungsneigung erhöhen können. Setzen Sie verordnete Medikamente aber nie eigenmächtig ab.
  • Bringen Sie, wenn vorhanden, Angaben zu früheren Unterspritzungen unter dem Auge mit: Zeitpunkt, Stelle und Präparat.
  • Planen Sie wichtige Termine, Fotos oder Feiern mit mindestens zwei Wochen Abstand, weil Schwellungen und Blutergüsse unter dem Auge sichtbar sein können.

Die Behandlung

Die Behandlung findet in meiner Praxis in Frankfurt statt. Ich reinige und desinfiziere die Haut und markiere die geplanten Bereiche. Ob eine betäubende Creme, Kühlung oder ein Präparat mit beigemischtem Lokalanästhetikum zum Einsatz kommt, bespreche ich vorher mit Ihnen.

Anschließend wird das Material, je nach Befund mit einer feinen Nadel oder einer stumpfen Kanüle, in kleinen Mengen und schrittweise in die Tiefe unter der Tränenrinne eingebracht. Zwischendurch prüfe ich das Ergebnis im Sitzen und vergleiche beide Seiten. In dieser Region ist weniger oft mehr: Ich höre lieber etwas früher auf und ergänze bei Bedarf später, als von Anfang an zu viel einzubringen. Die Einstiche und ein Druckgefühl können spürbar sein.

Wenn Polynukleotide Teil der Behandlung sind

Polynukleotide werden nicht in die Tiefe unter die Rinne, sondern in kleinen Mengen direkt in die Haut eingebracht, üblicherweise mit einer sehr feinen Nadel oder einer stumpfen Kanüle. Dabei entstehen kleine Erhebungen, sogenannte Quaddeln, die zur Behandlung dazugehören. Weil die Haut Zeit braucht, sich zu erneuern, ist eine kleine Serie aus mehreren Sitzungen üblich, meist zwei bis drei im Abstand von etwa zwei bis vier Wochen. Werden Polynukleotide und Hyaluronsäure kombiniert, klären wir im Gespräch, in welcher Reihenfolge und in welchen Abständen das für Ihren Befund sinnvoll ist.

Nach der Behandlung

Direkt nach der Unterspritzung kann die Region gerötet, leicht geschwollen und druckempfindlich sein. Kleine Blutergüsse sind unter dem Auge häufiger als an anderen Stellen, weil hier viele feine Gefäße verlaufen. Eine kurze Kühlung hilft, die Schwellung gering zu halten. Sie können die Praxis anschließend in der Regel ohne Begleitung verlassen und Ihren Alltag fortsetzen.

Nach etwa zwei Wochen, wenn sich das Gewebe beruhigt hat, sehen wir uns das Ergebnis gemeinsam an. Wirkt eine Seite noch etwas flacher oder ist die Korrektur insgesamt zu zurückhaltend geblieben, ist eine behutsame Nachkorrektur nach etwa vier Wochen möglich. Ob sie nötig ist, zeigt sich erst bei dieser Kontrolle. Sie ist kein fester Bestandteil der Behandlung, wird unter dem Auge aber nicht selten gebraucht.

Nach einer Sitzung mit Polynukleotiden sind die Quaddeln zunächst noch zu sehen; sie flachen in der Regel innerhalb von ein bis zwei Tagen ab. Die weiteren Sitzungen der Serie werden in der Regel gleich im Anschluss geplant.

Wie lange das Ergebnis anhält

Hyaluronsäure wird vom Körper nach und nach abgebaut. Bei Präparaten, die für die Region unter dem Auge entwickelt wurden, hält der sichtbare Effekt bei den meisten Menschen etwa ein Jahr an. Bei manchen lässt er früher nach, bei anderen ist er deutlich länger erkennbar. Das verwendete Produkt, die Menge, Ihr Gewebe und Ihr Stoffwechsel beeinflussen den Verlauf.

Hyaluronsäure kann länger im Gewebe verbleiben, als der sichtbare Effekt vermuten lässt. Deshalb plane ich eine Auffrischung nicht nach einem festen Kalender. Vor einer erneuten Behandlung kontrolliere ich, ob tatsächlich wieder eine Vertiefung besteht oder ob noch Material beziehungsweise eine Schwellung vorliegt. Zusätzliches Volumen ist nur dann sinnvoll, wenn es zum aktuellen Befund passt. Wer im Abstand von wenigen Monaten immer wieder nachfüllen lässt, riskiert eine Überkorrektur, die sich erst später bemerkbar macht.

Auch Polynukleotide werden vom Körper abgebaut. Weil sie die Haut selbst anregen sollen, hält die Verbesserung der Hautqualität nach einer abgeschlossenen Serie in der Regel mehrere Monate an. Danach kann eine Auffrischung sinnvoll sein; wann, entscheiden wir nach Befund. Konsequenter Sonnenschutz hilft, das Ergebnis länger zu erhalten.

Was Sie nach der Behandlung beachten sollten

Die Tage nach der Behandlung verlaufen meist unkompliziert; einige Regeln helfen, Schwellungen und Blutergüsse gering zu halten und das Material dort zu lassen, wo es hingehört:

  • In den ersten 24 Stunden auf anstrengenden Sport, Hitze, Alkohol und intensive Sonne verzichten.
  • Sauna, Dampfbad und Solarium für einige Tage meiden.
  • Die behandelte Region einige Tage nicht drücken, reiben oder eigenständig massieren.
  • Bei Schwellung mehrmals kurz kühlen, dabei das Kühlpad in ein Tuch wickeln und keinen Druck ausüben.
  • In der ersten Nacht mit leicht erhöhtem Kopf schlafen, das kann eine Schwellung am Morgen verringern.
  • Wann Sie Make-up und Ihre gewohnte Augenpflege wieder verwenden, bespreche ich mit Ihnen vor dem Verlassen der Praxis.
  • Nach Polynukleotiden die Quaddeln nicht wegdrücken und etwa zwei Wochen auf Peelings und Gesichtsbehandlungen im behandelten Bereich verzichten.

Eine zunehmende oder länger anhaltende Schwellung möchte ich sehen, auch wenn sie erst Wochen oder Monate nach der Behandlung auftritt. Bei Warnzeichen wie starken Schmerzen, einer auffälligen Verfärbung der Haut oder Sehstörungen warten Sie bitte keinen Kontrolltermin ab; diese Zeichen müssen umgehend ärztlich abgeklärt werden.

Wann das Ergebnis sichtbar wird

Den Ausgleich der Rinne sehen Sie meist schon beim ersten Blick in den Spiegel. Dieses erste Bild täuscht allerdings: In den ersten Tagen kann eine Schwellung die Region voller erscheinen lassen, als sie später ist, und ein Bluterguss kann einen neuen Schatten werfen. Beides überdeckt, wie das Ergebnis tatsächlich aussieht.

Verlässlich beurteilen lässt sich die Augenpartie deshalb erst, wenn sich das Gewebe beruhigt hat, also beim gemeinsamen Kontrolltermin. Ein gutes Ergebnis erkennen Sie eher daran, dass Sie ausgeruhter aussehen, als daran, dass man die Behandlung bemerkt.

Bei Polynukleotiden ist es umgekehrt: Direkt danach sehen Sie vor allem die Quaddeln, noch keine Veränderung. Erste Unterschiede, etwa eine frischer und glatter wirkende Haut unter dem Auge, bemerken viele nach ein bis zwei Wochen; deutlicher wird die Verbesserung meist nach vier bis sechs Wochen und im Verlauf der Serie. Wie stark sich die Haut verändert, ist individuell.

Mögliche Risiken und Nebenwirkungen

Eine Unterspritzung der Augenringe ist ein medizinischer Eingriff. Sie ist in der Regel gut verträglich, aber nicht frei von Risiken. Über alle für Sie relevanten Risiken kläre ich Sie vor der Behandlung persönlich auf. Möglich sind unter anderem:

  • Rötungen, Schwellungen, Druckempfindlichkeit oder Blutergüsse, die unter dem Auge häufiger und manchmal länger sichtbar sind als an anderen Stellen des Gesichts
  • Schwellungen, die verzögert auftreten, auch noch Wochen oder Monate nach der Behandlung
  • Unregelmäßigkeiten, tastbare Knötchen oder Verhärtungen
  • eine Über- oder Unterkorrektur oder ein Unterschied zwischen beiden Seiten
  • ein bläuliches Durchschimmern, wenn Hyaluronsäure zu dicht unter der dünnen Haut liegt (sogenannter Tyndall-Effekt); die tiefe Platzierung macht ihn unwahrscheinlicher, schließt ihn aber nicht aus
  • Infektionen oder entzündliche Reaktionen, selten auch verzögert
  • selten allergische Reaktionen

Viele dieser Veränderungen bilden sich von selbst zurück. Liegt störendes Material an der falschen Stelle oder in zu großer Menge, lässt es sich mit einem Enzym wieder abbauen, mehr dazu unter Hylase.

Bei Polynukleotiden stehen andere, meist vorübergehende Reaktionen im Vordergrund: die Quaddeln an den Einstichstellen, ein leichtes Brennen oder Stechen während und kurz nach der Behandlung, Rötungen, Schwellungen und kleine Blutergüsse. Seltener sind Knötchen, Infektionen oder allergische Reaktionen, etwa bei einer Unverträglichkeit gegenüber Bestandteilen aus Fisch.

Selten kann es durch eine Injektion zum Verschluss eines Blutgefäßes kommen. Dadurch wird die Durchblutung des betroffenen Gewebes beeinträchtigt, im schlimmsten Fall mit bleibenden Gewebeschäden oder einer Beeinträchtigung des Sehens. Ungewöhnlich starke oder zunehmende Schmerzen, blasse, gräuliche oder bläuliche Hautveränderungen sowie Sehstörungen müssen deshalb umgehend ärztlich abgeklärt werden.

Wie sich die Kosten einer Unterspritzung der Augenringe ergeben

Die Kosten einer Unterspritzung der Augenringe richten sich nach Ihrem Befund und dem Umfang, der dafür sinnvoll ist. Eine Pauschale für „Augenringe“ wäre wenig aussagekräftig, weil sich hinter demselben Wunsch sehr unterschiedliche Ausgangssituationen verbergen. Für die Planung spielen vor allem diese Punkte eine Rolle:

  • Ausprägung der Tränenrinne: Eine flache, kurze Rinne braucht weniger Material als eine tiefe Vertiefung, die sich unter dem ganzen Auge entlangzieht.
  • Präparat: Für die dünne Haut unter dem Auge kommen besonders weiche Gele infrage; welches Produkt geeignet ist, entscheide ich nach der Untersuchung.
  • Einbeziehung der Wange: Ist der Schatten zum Teil durch Volumenverlust im Mittelgesicht bedingt, kann eine Stütze der Wange sinnvoll sein. Eine weitere Region beziehe ich nur ein, wenn wir das vorher gemeinsam besprochen haben.
  • Schrittweises Vorgehen: Unter dem Auge behandle ich lieber zurückhaltend. Ist später eine Nachkorrektur sinnvoll, entsteht dafür gegebenenfalls ein weiterer Aufwand.
  • Polynukleotide: Werden sie allein oder ergänzend eingesetzt, ist meist eine kleine Serie aus mehreren Sitzungen sinnvoll; die Zahl der Sitzungen und spätere Auffrischungen fließen in die Planung ein.
  • Vorbehandlungen: Liegt noch Material aus einer früheren Unterspritzung vor, kann zunächst eine Kontrolle oder sogar ein Abbau mit Hyaluronidase nötig sein, bevor neu geplant wird.

Vor der Behandlung erläutere ich Ihnen, welches Präparat und welcher Umfang vorgesehen sind, was die Behandlung kostet und welche Kontrolle dazugehört. Als ästhetische Behandlungen sind die Unterspritzung der Augenringe und die Behandlung mit Polynukleotiden Selbstzahlerleistungen.

Warum eine Unterspritzung der Augenringe bei Dr. med. Inja Lammers

Ich bin Fachärztin für Allgemeinchirurgie und Fachärztin für Viszeralchirurgie mit langjähriger chirurgischer Erfahrung und habe mich seit 2019 intensiv in der ästhetischen Medizin weitergebildet. Dazu gehören regelmäßige Fortbildungen und internationale Kongresse in Deutschland, Argentinien, England, Spanien, Frankreich und der Schweiz. Seit April 2022 arbeite ich ausschließlich im Bereich der ästhetischen Medizin und Chirurgie. Ein besonderer Schwerpunkt meiner Tätigkeit in Frankfurt liegt auf Behandlungen mit Botox® und Fillern.

Unter dem Auge arbeite ich besonders zurückhaltend und in kleinen Schritten. Vor der Behandlung kläre ich sorgfältig, ob Ihr Schatten überhaupt durch eine Vertiefung entsteht oder ob dünne Haut, Pigment, Gefäße oder Tränensäcke im Vordergrund stehen.

Bei mir erwartet Sie eine ruhige und ehrliche Beratung, in der Ihr Anliegen im Mittelpunkt steht. Ich empfehle eine Unterspritzung nur, wenn ich sie für medizinisch und ästhetisch sinnvoll halte, und rate Ihnen ebenso davon ab, wenn sich die Ursache Ihrer Augenringe mit Hyaluronsäure nicht beeinflussen lässt. Mir ist wichtig, dass Sie vor Ihrer Entscheidung nachvollziehen können, warum ich ein bestimmtes Vorgehen vorschlage und was Sie realistisch erwarten dürfen.

Alternativen und Grenzen

Wann ein anderer Weg besser passt

Augenringe haben unterschiedliche Ursachen, und nicht alle sprechen auf Volumen an. Je nach Befund kommen andere oder ergänzende Wege in Betracht:

  • ein Wangenaufbau, wenn der Schatten unter dem Auge vor allem durch Volumenverlust im Mittelgesicht entsteht
  • eine Behandlung mit Polynukleotiden oder einem anderen Skinbooster, wenn dünne, wenig elastische Haut im Vordergrund steht und kaum Volumen fehlt
  • eine Behandlung der Krähenfüße mit Botulinumtoxin, wenn Sie eher die Fältchen am äußeren Augenwinkel stören als der Schatten darunter
  • eine operative Korrektur am Unterlid, wenn Tränensäcke oder ein deutlicher Hautüberschuss die eigentliche Ursache sind
  • konsequenter Sonnenschutz und eine passende Hautpflege, wenn eine Pigmentierung den dunklen Eindruck bestimmt
  • bewusstes Abwarten, wenn die Vertiefung gering ist oder die Augenringe vor allem mit Schlafmangel und Tagesform schwanken

Was eine Unterspritzung nicht leisten kann

Ist die Haut unter dem Auge bräunlich pigmentiert, verändert ein Filler die Farbe nicht. Schimmern feine Gefäße durch sehr dünne Haut, kann Volumen den Eindruck nur teilweise verbessern. Wölbt sich das Unterlid vor, weil Fettgewebe nach vorn tritt, handelt es sich um Tränensäcke; dort kann eine Unterspritzung den Befund sogar betonen. Auch ein ausgeprägter Hautüberschuss lässt sich mit Hyaluronsäure nicht straffen. Und das Ergebnis ist nicht dauerhaft, weil der Körper das Material mit der Zeit abbaut.

Welche Ursache bei Ihnen im Vordergrund steht und welcher Weg dazu passt, sehen wir uns in der Beratung gemeinsam an. Einen Überblick über weitere Möglichkeiten finden Sie unter Hyaluron.

Ihr Beratungsgespräch in Frankfurt vereinbaren

Ob eine Unterspritzung Ihrer Augenringe sinnvoll ist, welche Ursache hinter dem Schatten unter Ihren Augen steckt und welches Ergebnis realistisch erreichbar ist, lässt sich am besten im persönlichen Gespräch nach einer individuellen Untersuchung klären.

Wenn Sie mögen, vereinbaren Sie Ihren Beratungstermin in Frankfurt telefonisch unter 069 989 391 78 oder über die Online-Terminbuchung. Meine Praxis finden Sie in der Adickesallee 51-53, 60322 Frankfurt am Main. Ich nehme mir die Zeit, Ihr Anliegen genau zu verstehen und gemeinsam mit Ihnen zu besprechen, welche Behandlung für Sie infrage kommt. Ich freue mich sehr auf Sie.

Häufige Fragen zur Unterspritzung der Augenringe in Frankfurt

Wie lange dauert die Behandlung und wann bin ich wieder gesellschaftsfähig?

Die Injektion selbst ist meist nach einer halben Stunde abgeschlossen. In der Regel können Sie direkt danach Ihren Alltag fortsetzen, auch wenn Rötungen, leichte Schwellungen oder kleine Blutergüsse noch einige Tage sichtbar sein können.

Wie lange hält das Ergebnis an, wenn ich meine Augenringe unterspritzen lasse?

Meist etwa ein Jahr. Eine Auffrischung plane ich erst, wenn sich bei der Kontrolle tatsächlich wieder eine Vertiefung zeigt.

Sehe ich das Ergebnis bei meinen Augenringen sofort?

Ja, meist schon direkt danach. In den ersten Tagen können Schwellungen und Blutergüsse das Bild aber verfälschen; wie das Ergebnis wirklich aussieht, beurteilen wir gemeinsam beim Kontrolltermin.

Tut es weh, die Augenringe unterspritzen zu lassen?

Die Region ist empfindlich, die Einstiche und ein Druckgefühl sind spürbar. Viele Präparate enthalten ein beigemischtes Lokalanästhetikum, zusätzlich kommen eine betäubende Creme oder Kühlung infrage; was für Sie passt, besprechen wir vorher. Wenn Sie besonders schmerzempfindlich sind, sprechen Sie mich vorher darauf an.

Wie lange bin ich nach dem Unterspritzen der Augenringe geschwollen?

Leichte Schwellungen und Blutergüsse klingen meist innerhalb einer Woche ab. Unter dem Auge können sie aber länger bestehen als an anderen Stellen im Gesicht und in einzelnen Fällen einige Wochen sichtbar bleiben. Wenn ein wichtiger Termin bevorsteht, planen Sie die Behandlung mit mindestens zwei Wochen Abstand.

Lassen sich dunkle Augenringe durch die Unterspritzung aufhellen?

Nein, eine Verfärbung der Haut verändert ein Filler nicht. Er gleicht nur den Schatten aus, der durch eine Vertiefung entsteht. Ob Ihre Augenringe eher eine Frage der Farbe oder der Form sind, kläre ich in der Untersuchung; oft kommen beide Anteile zusammen.

Was ist der Unterschied zwischen Tränenrinne und Tränensäcken?

Die Tränenrinne ist eine Vertiefung zwischen Unterlid und Wange, bei der Volumen fehlt. Tränensäcke sind das Gegenteil: eine Vorwölbung des Unterlids, meist durch nach vorn tretendes Fettgewebe. Fehlendes Volumen lässt sich mit Hyaluronsäure ausgleichen, eine Vorwölbung dagegen nicht.

Welche Risiken hat eine Unterspritzung der Augenringe?

Häufig sind vorübergehende Rötungen, Schwellungen und Blutergüsse. Möglich sind außerdem Knötchen, Unregelmäßigkeiten, eine Über- oder Unterkorrektur und ein bläuliches Durchschimmern, wenn Material zu oberflächlich liegt. Selten kann ein Blutgefäß verschlossen werden; die Warnzeichen dafür finden Sie im Abschnitt zu Risiken. Störendes Material aus Hyaluronsäure lässt sich mit dem Enzym Hyaluronidase gezielt wieder abbauen.

Kann ich Augenringe auch mit Polynukleotiden behandeln lassen?

Ja, wenn weniger eine Vertiefung als die Haut selbst den müden Eindruck bestimmt. Ziel ist eine bessere Hautqualität, die sich über mehrere Sitzungen entwickelt. Fehlt zusätzlich Volumen, ist eine Kombination mit Hyaluronsäure möglich; was zu Ihrem Befund passt, kläre ich in der Untersuchung.

Was kostet es, die Augenringe unterspritzen zu lassen?

Die Kosten hängen von der Ausprägung der Tränenrinne, dem geeigneten Präparat, der benötigten Menge und davon ab, ob eine Nachkorrektur oder eine weitere Region sinnvoll ist. In der Tränenrinne zählt dabei weniger die Menge als die genaue Platzierung, und häufig genügt wenig Material. Eine verbindliche Aufstellung erhalten Sie im Beratungsgespräch, bevor Sie sich entscheiden.

Geprüft durch Dr. med. Inja Lammers

Die medizinischen Inhalte dieser Seite zur Unterspritzung der Augenringe wurden von Dr. med. Inja Lammers persönlich geprüft und fachlich eingeordnet. Sie basieren auf ihrer ärztlichen Erfahrung sowie ihrer Spezialisierung auf ästhetische Medizin und Chirurgie.

Als Fachärztin für Allgemeinchirurgie und Fachärztin für Viszeralchirurgie arbeitet Dr. Lammers unter dem Auge besonders zurückhaltend und in kleinen Schritten. Vor der Behandlung klärt sie sorgfältig, ob der Schatten durch eine Vertiefung entsteht oder ob dünne Haut, Pigment, Gefäße oder Tränensäcke im Vordergrund stehen.

Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche Untersuchung und ärztliche Beratung.

Stand dieser Seite: Oktober 2026

Quellen und weiterführende Informationen

Die folgenden medizinischen Fach- und Patienteninformationen bieten zusätzliche Orientierung zu Fillern, möglichen Risiken und der Vorbereitung auf eine Behandlung. Sie ersetzen keine persönliche ärztliche Beratung, können aber dabei helfen, die auf dieser Seite genannten Aspekte besser einzuordnen.

FDA: Risiken und Grenzen injizierbarer Filler

FDA: Patienteninformation zu einem Hyaluronsäure-Filler für die Region unter dem Auge: Herstellerangaben zu Anwendung, Nebenwirkungen und Wirkdauer.

AAD: Häufige Fragen zu Fillern

AAD: Vorbereitung einer Fillerbehandlung

ASPS: Eigenschaften verschiedener Filler

Journal of Clinical Medicine: Hyaluronsäure-Filler und Polynukleotide für die Augenregion im Vergleich (englisch): Übersichtsarbeit zu Einsatzbereichen, Grenzen und Kombination beider Verfahren.

ACE Group World: Patienteninformation Polynukleotide (englisch): Informationsblatt einer Expertengruppe für ästhetische Komplikationen zu Ablauf, Nachsorge und möglichen Nebenwirkungen.

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