Dr. med. Inja Lammers

Behandlungen

Polynukleotide Frankfurt

Dr. med. Inja LammersFachärztin für AllgemeinchirurgieFachärztin für Viszeralchirurgie

Polynukleotide auf einen Blick

Anwendungsbereiche
Verbesserung der Hautqualität, feine Linien, dünne und knittrige Haut, insbesondere um die Augen, an Wangen, Hals und Dekolleté
Behandlungsdauer
ca. 15–30 Minuten, zzgl. Einwirkzeit einer Betäubungscreme von ca. 20–30 Minuten
Wirkbeginn/Ergebnis
erste Veränderungen der Hautqualität nach ca. 1–2 Wochen, deutlicher nach ca. 4–6 Wochen; üblich ist eine Serie von 2–3 Sitzungen im Abstand von ca. 2–4 Wochen
Wirkdauer
mehrere Monate; Auffrischung je nach Befund etwa alle 3–6 Monate
Betäubung
örtliche Betäubungscreme nach Bedarf
Gesellschaftsfähigkeit
kleine Quaddeln und Schwellungen klingen meist innerhalb von ca. 24–48 Stunden ab, Blutergüsse innerhalb von ca. 3–7 Tagen
Nachsorge
ca. 12–24 Stunden kein Make-up, ca. 1 Woche keine Sauna, kein Dampfbad und keine heißen Bäder, einige Tage kein intensiver Sport, ca. 2 Wochen keine Peelings oder Gesichtsbehandlungen
Kosten
abhängig vom Behandlungsumfang

Wenn Ihre Haut müde, dünner oder weniger elastisch wirkt, obwohl im Gesicht eigentlich kein Volumen fehlt, kann eine Behandlung der Hautqualität sinnvoll sein. Feine Linien um die Augen, eine fahle Hautoberfläche oder eine knittrige Struktur am Hals lassen sich mit einem klassischen Filler oft nicht sinnvoll behandeln. Hier setzen Polynukleotide an: Sie werden als feines Gel in die Haut eingebracht und sollen die hauteigene Regeneration anregen, damit die Haut mit der Zeit frischer, praller und gleichmäßiger wirken kann.

In meiner Privatpraxis in der Adickesallee in Frankfurt am Main geht es mir bei einer Behandlung mit Polynukleotiden nicht um einen schnellen Effekt, sondern um eine schrittweise Verbesserung der Hautqualität mit natürlich wirkendem Ergebnis. Ob diese Behandlung zu Ihrer Haut und Ihrem Wunsch passt oder ob ein anderes Verfahren sinnvoller ist, klären wir gemeinsam in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Das sagen meine Patientinnen und Patienten

Ausgezeichnet und empfohlen

Was sind Polynukleotide?

Was hinter dem Begriff steht

Polynukleotide, kurz PN, sind lange Ketten aus Nukleotiden, also aus den Grundbausteinen der Erbsubstanz. Für ästhetische Behandlungen werden sie in der Regel aus der DNA von Lachs oder Forelle gewonnen, aufwendig gereinigt und so aufbereitet, dass sie gut verträglich sind. Als steriles Gel werden sie anschließend in die Haut injiziert.

Im Unterschied zu einem Hyaluronfiller sollen Polynukleotide keine Kontur formen und kein Volumen aufbauen. Sie gehören zu den sogenannten Skinboostern und regenerativen Behandlungen: Ihr Ziel ist die Qualität der Haut selbst, also Feuchtigkeit, Elastizität, Dichte und eine feinere Oberfläche.

Nicht jedes Präparat ist gleich

Präparate mit Polynukleotiden unterscheiden sich in Konzentration, Molekülgröße und Zusammensetzung. Manche enthalten ausschließlich Polynukleotide, andere zusätzlich Hyaluronsäure. Es gibt dünnflüssigere Gele für empfindliche Zonen wie die Augenpartie und festere Gele für Bereiche, in denen die Haut mehr Unterstützung braucht. Welches Präparat zu Ihrem Befund passt, entscheide ich erst nach der Untersuchung Ihrer Haut, und ich erkläre Ihnen, warum ich es auswähle.

Wirkung und Behandlungsprinzip

Polynukleotide wirken nicht über einen Fülleffekt, sondern über die Haut selbst. In der Haut sollen sie die Fibroblasten anregen, also die Zellen, die Kollagen und elastische Fasern bilden. Zusätzlich binden sie Wasser und können so die Feuchtigkeit der Haut verbessern. Beschrieben werden außerdem entzündungshemmende und reparaturfördernde Eigenschaften, weshalb Polynukleotide auch bei empfindlicher Haut infrage kommen können.

Für Sie bedeutet das: Die Haut kann mit der Zeit straffer, praller und ebenmäßiger wirken, feine Linien können weicher erscheinen, und dünne Haut, etwa unter den Augen, kann an Dichte gewinnen. Diese Veränderungen entwickeln sich über Wochen, weil die Haut Zeit braucht, neues Bindegewebe aufzubauen. Deshalb planen wir die Behandlung in der Regel als kleine Serie aus mehreren Sitzungen.

Gleichzeitig ist mir wichtig, dass Ihre Erwartungen realistisch sind. Polynukleotide verbessern die Hautqualität, sie heben kein erschlafftes Gewebe an und ersetzen kein verlorenes Volumen. Wie deutlich die Veränderung ausfällt, hängt von Ihrer Ausgangshaut, Ihrem Alter, Ihrem Lebensstil und der behandelten Region ab.

Eignung und Ausschlussgründe

Eine Behandlung mit Polynukleotiden kann für Sie infrage kommen, wenn vor allem die Beschaffenheit Ihrer Haut Sie stört und weniger eine fehlende Kontur oder ein Hautüberschuss. Typisch sind zum Beispiel:

  • feine Linien und knittrige, dünne Haut, besonders an den Unterlidern und seitlich der Augen
  • eine müde, fahle oder trockene Haut mit wenig Spannkraft
  • nachlassende Elastizität an Wangen, Hals oder Dekolleté
  • empfindliche Haut, bei der eine sanfte, regenerative Behandlung gewünscht ist
  • der Wunsch nach einer natürlichen Auffrischung ohne sichtbare Veränderung der Gesichtszüge

Bei einem ausgeprägten Volumenverlust oder einem deutlichen Hautüberschuss reicht eine Behandlung der Hautqualität allein meist nicht aus. Deshalb schaue ich mir vorher genau an, welche Veränderung Ihrer Haut tatsächlich zugrunde liegt.

Von einer Behandlung sollte abgesehen werden oder eine besonders sorgfältige ärztliche Abklärung erfolgen bei:

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • einer Allergie gegen Fisch oder gegen Bestandteile des vorgesehenen Präparats
  • akuten Infektionen, Herpes, aktiver Akne oder Entzündungen im Behandlungsbereich
  • Autoimmunerkrankungen oder einer Behandlung, die das Immunsystem schwächt
  • Gerinnungsstörungen oder der Einnahme blutverdünnender Medikamente
  • einer aktiven oder kürzlich behandelten Krebserkrankung
  • einer Neigung zu wulstigen Narben (Keloiden)
  • einem Alter unter 18 Jahren

Bitte nennen Sie mir im Gespräch alle Medikamente, Erkrankungen und früheren Behandlungen im Gesicht, auch wenn sie in einer anderen Praxis durchgeführt wurden. Verordnete Medikamente setzen Sie bitte nie eigenständig ab; ob eine Anpassung sinnvoll ist, klären wir gemeinsam und gegebenenfalls mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt.

Anwendungsbereiche

Polynukleotide werden überall dort eingesetzt, wo die Haut selbst Unterstützung braucht. Im Mittelpunkt stehen folgende Regionen:

  • Augenpartie: Die Haut unter und seitlich der Augen ist besonders dünn. Feine Linien, eine knittrige Struktur und eine durchscheinende Haut sind hier häufige Anliegen. Für diese empfindliche Zone gibt es speziell abgestimmte Präparate.
  • Wangen und Gesicht: Bei fahler, trockener oder weniger elastischer Haut kann eine flächige Behandlung die Hautqualität insgesamt verbessern.
  • Hals und Dekolleté: Querlinien am Hals und eine dünne, knittrige Haut am Dekolleté lassen sich mit einem Filler kaum sinnvoll behandeln. Hier können regenerative Verfahren eine Option sein.
  • Narben: Bei eingesunkenen Aknenarben werden Polynukleotide ebenfalls eingesetzt, meist als Teil eines umfassenderen Behandlungskonzepts.

Eine dunkle Verfärbung unter den Augen, eine Tränenrinne oder eine Schwellung durch Fettgewebe sind dagegen andere Befunde als eine dünne, knittrige Haut. Welche Ursache bei Ihnen im Vordergrund steht, beurteile ich in der Untersuchung. Danach richtet sich, ob Polynukleotide, ein anderes Verfahren oder eine Kombination für Sie sinnvoll sind.

Wie eine Behandlung mit Polynukleotiden in Frankfurt abläuft

Das Beratungsgespräch

Am Anfang steht ein persönliches Gespräch. Ich schaue mir Ihre Haut genau an, in Ruhe und bei Mimik, und frage Sie, was Sie konkret stört: einzelne feine Linien, eine insgesamt müde Haut oder eine bestimmte Region. Dazu gehören Fragen zu Ihrer Gesundheit, zu Medikamenten, Allergien und früheren Behandlungen.

Anschließend erkläre ich Ihnen, ob Polynukleotide zu Ihrem Befund passen, welches Präparat ich vorschlage, wie viele Sitzungen ich für sinnvoll halte und welche Veränderung Sie realistisch erwarten können. Ebenso bespreche ich mögliche Nebenwirkungen und Alternativen. Beratung und Behandlung sind zwei getrennte Schritte: Sie müssen sich nicht beim ersten Termin entscheiden.

Die Behandlung

  1. Die Haut wird gründlich gereinigt und desinfiziert.
  2. Wenn Sie möchten, trage ich eine örtliche Betäubungscreme auf, die etwa 20–30 Minuten einwirkt.
  3. Das Gel wird in kleinen Mengen in die Haut eingebracht, üblich ist dafür eine sehr feine Nadel oder eine stumpfe Kanüle. Dabei entstehen kleine Erhebungen, sogenannte Quaddeln, die zur Behandlung dazugehören.
  4. Zum Abschluss wird die Haut erneut gereinigt und bei Bedarf gekühlt.

Die eigentliche Injektion dauert je nach Größe der Fläche ungefähr 15–30 Minuten. Die Einstiche und das Einbringen des Gels werden häufig als leichtes Brennen oder Stechen beschrieben, vor allem an den Unterlidern. Die Betäubungscreme macht die Behandlung für die meisten gut erträglich.

Nach der Behandlung

Direkt danach sind die kleinen Quaddeln meist noch gut zu sehen. Sie flachen in der Regel innerhalb von ein bis zwei Tagen ab. Rötungen und leichte Schwellungen gehen meist im selben Zeitraum zurück, ein kleiner Bluterguss kann einige Tage sichtbar bleiben. Vor dem Verlassen der Praxis erkläre ich Ihnen, worauf Sie in den nächsten Tagen achten sollten, und wir vereinbaren die weiteren Sitzungen Ihrer Behandlungsserie.

Wirkdauer und langfristiges Ergebnis

Polynukleotide werden vom Körper abgebaut, ihre Wirkung auf die Haut ist deshalb vorübergehend. Weil sie aber die hauteigene Regeneration anregen sollen, hält die Verbesserung der Hautqualität nach einer abgeschlossenen Behandlungsserie in der Regel mehrere Monate an.

Üblich ist ein Einstieg mit zwei bis drei Sitzungen im Abstand von etwa zwei bis vier Wochen. Danach kann eine Auffrischung sinnvoll sein, je nach Befund etwa alle drei bis sechs Monate. Wie lange das Ergebnis bei Ihnen anhält, hängt unter anderem von Ihrem Alter, Ihrer Hautbeschaffenheit, der behandelten Region und Ihrem Lebensstil ab. UV-Strahlung und Rauchen beschleunigen die Hautalterung und verkürzen damit auch den Effekt.

Eine Auffrischung plane ich nicht nach Kalender, sondern nach Befund. Beim Kontrolltermin schauen wir gemeinsam, wie sich Ihre Haut entwickelt hat, und entscheiden dann, ob und wann eine weitere Sitzung sinnvoll ist. Eine regelmäßige Wiederholung ist keine Verpflichtung.

Was Sie vor und nach der Behandlung beachten sollten

Mit ein paar einfachen Regeln können Sie dazu beitragen, dass Ihre Haut gut abheilt und das Risiko für Blutergüsse sinkt. Ich gehe diese Empfehlungen vor Ort mit Ihnen durch und passe sie an Ihre Situation an.

Vorbereitung

  • Blutverdünnende Medikamente und Präparate, die die Blutungsneigung erhöhen können, bitte im Gespräch erwähnen.
  • Auf Alkohol und Nahrungsergänzungsmittel wie Fischöl, Vitamin E oder Ginkgo einige Tage vorher möglichst verzichten, sofern sie nicht ärztlich verordnet sind.
  • Einige Tage vorher auf starke Sonne, Solarium und reizende Pflege wie Retinol, Fruchtsäuren oder Peelings im Behandlungsbereich verzichten.
  • Akute Infekte, Herpes oder Entzündungen im Behandlungsbereich bitte vorab ansprechen; dann verschieben wir den Termin.
  • Planen Sie etwa eine Woche Abstand zu wichtigen Terminen oder Urlauben ein, damit mögliche Blutergüsse abklingen können.

Nachsorge

  • Die behandelten Bereiche nicht reiben, drücken oder massieren und die Quaddeln nicht wegdrücken.
  • Etwa 12–24 Stunden auf Make-up verzichten, damit die Einstichstellen sauber abheilen.
  • Das Gesicht in den ersten Tagen nur sanft mit einem milden Reinigungsprodukt waschen.
  • Etwa eine Woche auf Sauna, Dampfbad und heiße Bäder verzichten, einige Tage auch auf intensiven Sport.
  • Etwa zwei Wochen keine Peelings, Gesichtsbehandlungen oder Massagen im behandelten Bereich.
  • Reizende Wirkstoffe wie Retinol oder Säuren erst wieder verwenden, wenn die Haut ruhig ist.
  • Konsequenten Sonnenschutz verwenden; er schützt auch langfristig das Ergebnis.
  • Bei zunehmenden Schmerzen, starker Schwellung, Fieber oder auffälligen Hautveränderungen rufen Sie mich an, statt abzuwarten.

Wann das Ergebnis sichtbar wird

Direkt nach der Behandlung sehen Sie vor allem die Quaddeln und eine leichte Rötung, noch nicht das Ergebnis. Polynukleotide wirken über die Regeneration der Haut, und die braucht Zeit. Erste Veränderungen, etwa eine frischere und besser durchfeuchtete Haut, bemerken viele nach ein bis zwei Wochen. Deutlicher wird die Verbesserung meist nach vier bis sechs Wochen und im Verlauf der Behandlungsserie.

Mein Ziel ist eine Haut, die gepflegter, ebenmäßiger und frischer wirkt, ohne dass man Ihnen eine Behandlung ansieht. Wie stark sich die Haut verändert, ist individuell. Bei sehr dünner, stark lichtgeschädigter Haut oder tiefen Falten sind die Möglichkeiten begrenzter, dann bespreche ich mit Ihnen, ob eine Kombination mit anderen Verfahren sinnvoller ist. Damit sich die Veränderung gut beurteilen lässt, ist es sinnvoll, den Ausgangsbefund zu Beginn festzuhalten und beim Kontrolltermin damit zu vergleichen.

Mögliche Risiken und Nebenwirkungen

Eine Behandlung mit Polynukleotiden ist ein medizinischer Eingriff und in der Regel gut verträglich, sie ist aber nicht frei von Risiken. Die Aufklärung darüber ist fester Bestandteil jedes Beratungsgesprächs und findet vor der Behandlung statt.

Häufig und meist vorübergehend sind:

  • kleine Quaddeln an den Einstichstellen, die meist rasch wieder abflachen
  • Rötung, Schwellung, Druckempfindlichkeit oder leichter Juckreiz
  • ein leichtes Brennen oder Stechen während und kurz nach der Behandlung
  • Blutergüsse, besonders an den Unterlidern, die meist nach einigen Tagen abklingen

Seltener sind:

  • allergische Reaktionen, zum Beispiel bei einer Unverträglichkeit gegenüber Bestandteilen aus Fisch, sehr selten mit Atemnot oder einer Schwellung von Lippen und Hals, die sofort ärztlich behandelt werden muss
  • Infektionen an den Einstichstellen
  • tastbare Knötchen oder Unregelmäßigkeiten, die sich meist von selbst zurückbilden
  • Pigmentveränderungen der Haut
  • ein schwächeres Ansprechen als erwartet

Selten kann bei Injektionen ins Gesicht ein Blutgefäß verletzt oder verschlossen werden. Dadurch kann die Blutversorgung des betroffenen Gewebes beeinträchtigt werden, im schlimmsten Fall mit bleibenden Gewebeschäden. Warnzeichen wie ungewöhnlich starke oder zunehmende Schmerzen, auffallend blasse, gräuliche oder bläuliche Hautveränderungen sowie Seh- oder neurologische Störungen müssen umgehend medizinisch abgeklärt werden. Warten Sie in diesem Fall nicht bis zu einem regulären Kontrolltermin.

Kosten für Polynukleotide in Frankfurt

Wie viel eine Behandlung mit Polynukleotiden in Frankfurt kostet, lässt sich nicht pauschal sagen, weil die Behandlung in der Regel als Serie geplant wird und sich der Umfang von Person zu Person deutlich unterscheidet. In die Kosten fließen vor allem folgende Punkte ein:

  • die behandelte Region: Eine Behandlung der Augenpartie ist kleiner als eine flächige Behandlung von Gesicht, Hals und Dekolleté
  • das Präparat: Präparate mit reinen Polynukleotiden, Kombinationen mit Hyaluronsäure und spezielle Gele für die Augenregion unterscheiden sich im Preis
  • die Menge: Wie viel Material nötig ist, hängt von der Größe der Fläche und dem Zustand Ihrer Haut ab
  • die Zahl der Sitzungen: Ob zwei oder drei Sitzungen sinnvoll sind, richtet sich nach Ihrem Befund und Ihrem Ziel
  • spätere Auffrischungen: Sie werden getrennt vom ersten Behandlungsplan geplant und besprochen

Deshalb nenne ich Ihnen keinen Preis, der am Ende nicht zu Ihrer Haut passt. Nach der Untersuchung erstelle ich einen Behandlungsplan und bespreche mit Ihnen transparent, welche Sitzungen vorgesehen sind, welche Kosten dabei entstehen und was darin enthalten ist. So können Sie in Ruhe abwägen, bevor Sie sich entscheiden.

Für die Planung ist nicht die größtmögliche Menge entscheidend, sondern das, was für Ihr Behandlungsziel tatsächlich sinnvoll ist. Manchmal reicht eine kleine Region, manchmal empfehle ich zuerst eine andere Behandlung. Ästhetische Behandlungen mit Polynukleotiden sind Selbstzahlerleistungen.

Warum eine Behandlung bei Dr. med. Inja Lammers

Ich bin Fachärztin für Allgemeinchirurgie und Fachärztin für Viszeralchirurgie mit langjähriger chirurgischer Erfahrung und habe mich seit 2019 intensiv in der ästhetischen Medizin weitergebildet. Dazu gehören regelmäßige Fortbildungen und internationale Kongresse in Deutschland, Argentinien, England, Spanien, Frankreich und der Schweiz. Seit April 2022 arbeite ich ausschließlich im Bereich der ästhetischen Medizin und Chirurgie.

Bei Behandlungen der Hautqualität ist mir besonders wichtig, genau hinzusehen, bevor ich etwas empfehle. Eine müde wirkende Augenpartie kann an dünner Haut liegen, an einem Volumenverlust, an Pigment oder an einer Kombination daraus. Nur wenn ich die Ursache kenne, kann ich Ihnen sagen, ob Polynukleotide für Sie sinnvoll sind oder ob ein anderes Vorgehen besser zu Ihrem Anliegen passt.

Mein Ziel ist ein Ergebnis, das natürlich wirkt und zu Ihnen passt. Dazu gehört für mich auch, weniger zu behandeln oder von einer Behandlung abzuraten, wenn das aus medizinischer oder ästhetischer Sicht die bessere Entscheidung ist. Bevor Sie sich entscheiden, sollen Sie nachvollziehen können, warum ich ein bestimmtes Vorgehen empfehle und was Sie realistisch erwarten dürfen.

Alternativen und Grenzen

Nicht jedes Anliegen der Haut lässt sich sinnvoll mit Polynukleotiden behandeln. Manchmal zeigt sich in der Beratung, dass ein anderes Verfahren besser zum Befund passt oder dass zunächst gar keine Behandlung nötig ist. Je nach Ausgangssituation kommen unter anderem in Betracht:

  • ein anderer Skinbooster wie Profhilo®, wenn vor allem Feuchtigkeit und Spannkraft der Haut verbessert werden sollen
  • eine Behandlung mit Hyaluron, wenn Volumen fehlt oder eine Kontur ausgeglichen werden soll, etwa bei einer Tränenrinne (Augenringe unterspritzen)
  • Botulinumtoxin, wenn Falten vor allem durch Mimik entstehen, zum Beispiel bei Krähenfüßen
  • Biostimulatoren, wenn neben der Hautqualität auch mehr Festigkeit im Gewebe gewünscht ist
  • eine operative Straffung wie die Oberlidstraffung, wenn ein Hautüberschuss die eigentliche Ursache ist
  • eine angepasste Hautpflege mit konsequentem Sonnenschutz oder bewusstes Abwarten, wenn die Veränderung gering ist

Ebenso wichtig ist, was Polynukleotide nicht leisten können: Einen Hautüberschuss beseitigen sie nicht, und auch das Ergebnis ist nicht dauerhaft, weil die Haut weiter altert. Einen Überblick über weitere Verfahren finden Sie unter Skinbooster. Welche Methode zu Ihnen passt, sehen wir uns in der Beratung gemeinsam an.

Ihr Beratungsgespräch in Frankfurt vereinbaren

Ob Polynukleotide für Ihre Haut geeignet sind, welche Region sinnvoll behandelt werden kann und welches Ergebnis realistisch ist, lässt sich am besten im persönlichen Gespräch nach einer Untersuchung klären.

Wenn Sie mögen, vereinbaren Sie Ihren Beratungstermin zu Polynukleotiden in Frankfurt telefonisch unter 069 989 391 78 oder über die Online-Terminbuchung. Ich nehme mir die Zeit, Ihre Haut und Ihre Wünsche genau zu verstehen, und freue mich sehr auf Sie.

Häufige Fragen zu Polynukleotiden in Frankfurt

Wie lange dauert eine Behandlung mit Polynukleotiden?

Die Injektion selbst ist kurz, ihre Dauer hängt von der Größe der behandelten Fläche ab. Mit Betäubungscreme kommt deren Einwirkzeit hinzu. Für den ersten Termin sollten Sie zusätzlich Zeit für Untersuchung und Aufklärung einplanen.

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Die meisten empfinden die Behandlung mit Betäubungscreme als gut erträglich; am deutlichsten spürbar ist sie an den dünnhäutigen Unterlidern. Wenn Sie besonders empfindlich sind, sprechen Sie mich vorher an.

Wann bin ich wieder gesellschaftsfähig?

Die sichtbaren Spuren der Behandlung klingen meist rasch ab, ein Bluterguss braucht etwas länger. Vor wichtigen Terminen sollten Sie etwas Abstand einplanen, wie unter Vor- und Nachsorge beschrieben.

Wann sehe ich ein Ergebnis?

Nicht sofort, denn die Haut braucht Zeit, sich zu erneuern. Erste Veränderungen bemerken viele schon nach kurzer Zeit, deutlicher wird die Verbesserung im Verlauf der Behandlungsserie.

Wie viele Sitzungen sind nötig?

In der Regel ist eine kleine Serie aus mehreren Sitzungen sinnvoll. Wie viele Sitzungen ich Ihnen empfehle, hängt von Ihrem Hautbefund, der Region und Ihrem Ziel ab. Das besprechen wir vorab und passen den Plan beim Kontrolltermin an.

Wie lange hält das Ergebnis?

Nach einer abgeschlossenen Serie in der Regel mehrere Monate. Danach kann eine Auffrischung sinnvoll sein; wann, entscheiden wir nach Befund. Konsequenter Sonnenschutz hilft, das Ergebnis länger zu erhalten.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Häufig sind vorübergehende Quaddeln, Rötungen, Schwellungen, Druckempfindlichkeit und kleine Blutergüsse. Seltener kommen allergische Reaktionen, Infektionen, Knötchen oder Pigmentveränderungen vor. Selten kann bei Injektionen ein Blutgefäß betroffen sein; ungewöhnlich starke Schmerzen oder eine auffällige Verfärbung der Haut müssen deshalb umgehend ärztlich abgeklärt werden.

Für wen sind Polynukleotide nicht geeignet?

In der Schwangerschaft und Stillzeit, bei einer Allergie gegen Fisch oder Bestandteile des Präparats sowie bei akuten Entzündungen im Behandlungsbereich wird in der Regel nicht behandelt. Bei weiteren Vorerkrankungen wie Autoimmun- oder Gerinnungsstörungen klären wir im Gespräch, ob die Behandlung für Sie infrage kommt. Da Polynukleotide in der Regel aus Fisch gewonnen werden, sind sie außerdem nicht vegan.

Was ist der Unterschied zu Hyaluron?

Ein Hyaluronfiller ergänzt Volumen und formt Konturen, der Effekt ist direkt sichtbar. Polynukleotide bauen kein Volumen auf, sondern sollen die Haut selbst regenerieren, also Feuchtigkeit, Elastizität und Dichte verbessern. Welches Verfahren zu Ihrem Anliegen passt, oder ob beides sinnvoll kombiniert werden kann, entscheide ich nach der Untersuchung.

Was kostet eine Behandlung mit Polynukleotiden?

Die Kosten hängen von der Region, dem Präparat, der benötigten Menge und der Zahl der Sitzungen ab. Nach der Untersuchung erstelle ich Ihnen einen Behandlungsplan und bespreche die Kosten transparent mit Ihnen, bevor Sie sich entscheiden.

Geprüft durch Dr. med. Inja Lammers

Die medizinischen Inhalte dieser Seite zu Polynukleotiden wurden von Dr. med. Inja Lammers persönlich geprüft und fachlich eingeordnet. Sie basieren auf ihrer ärztlichen Erfahrung sowie ihrer Spezialisierung auf ästhetische Medizin und Chirurgie.

Als Fachärztin für Allgemeinchirurgie und Fachärztin für Viszeralchirurgie sieht Dr. Lammers bei Behandlungen der Hautqualität genau hin, bevor sie etwas empfiehlt: Eine müde wirkende Augenpartie kann an dünner Haut, Volumenverlust, Pigment oder einer Kombination daraus liegen. Erst wenn die Ursache klar ist, lässt sich sagen, ob Polynukleotide sinnvoll sind.

Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche Untersuchung und ärztliche Beratung.

Stand dieser Seite: Oktober 2026

Quellen und weiterführende Informationen

Die folgenden Fach- und Patienteninformationen bieten zusätzliche Orientierung zu Polynukleotiden, zum Behandlungsablauf und zu möglichen Risiken. Sie ersetzen keine persönliche ärztliche Beratung.

ACE Group World: Patienteninformation Polynukleotide (englisch): Informationsblatt einer Expertengruppe für ästhetische Komplikationen zu Ablauf, Nachsorge und möglichen Nebenwirkungen.

ASPS: Beratung vor Injektionsbehandlungen: Fragen, die im Aufklärungsgespräch geklärt werden sollten.

FDA: Allgemeine Risiken und Warnzeichen bei Injektionen: unabhängige Informationen der US-Arzneimittelbehörde zu möglichen Nebenwirkungen.

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