Dr. med. Inja Lammers

Behandlungen

Radiesse® Frankfurt

Dr. med. Inja LammersFachärztin für AllgemeinchirurgieFachärztin für Viszeralchirurgie

Radiesse® auf einen Blick

Anwendungsbereiche
Tiefere Falten wie Nasolabial- und Marionettenfalten, Volumenaufbau an Wangen, Kinn und Kieferlinie, Handrücken; verdünnt zur Unterstützung der Hautfestigkeit
Behandlungsdauer
ca. 15–45 Minuten, je nach Region und Umfang
Wirkbeginn/Ergebnis
Volumen sofort sichtbar, verlässliche Beurteilung nach Abklingen der Schwellung; eine Nachkorrektur ist nach etwa 2–4 Wochen möglich
Wirkdauer
meist ca. 12 Monate, je nach Region und Gewebe auch länger
Betäubung
Radiesse® (+) enthält das örtliche Betäubungsmittel Lidocain, bei Bedarf zusätzlich eine Betäubungscreme
Gesellschaftsfähigkeit
in der Regel am selben Tag; Schwellungen, Rötungen oder Blutergüsse klingen meist innerhalb von 7 Tagen ab
Nachsorge
ca. 24 Stunden keine starke Sonne oder Hitze und keine große körperliche Anstrengung, die Region nicht selbst massieren
Kosten
abhängig vom Behandlungsumfang

Wenn die Wangen mit den Jahren flacher werden, die Kieferlinie an Klarheit verliert oder sich zwischen Nase und Mundwinkel tiefere Falten bilden, liegt das häufig an nachlassender Stütze im Gewebe. Radiesse® ist ein Filler, der genau hier ansetzen kann: Er ergänzt Volumen an ausgewählten Stellen und kann zugleich die körpereigene Bildung von Bindegewebe anregen. Damit unterscheidet er sich deutlich von einem Hyaluronfiller.

In meiner Privatpraxis in der Adickesallee in Frankfurt am Main steht vor jeder Behandlung mit Radiesse® das persönliche Gespräch. Mir ist wichtig, dass Sie die Eigenschaften dieses Fillers kennen, bevor Sie sich entscheiden, denn er bleibt vergleichsweise lange im Gewebe. Ob Radiesse® zu Ihrem Gesicht und Ihrem Wunsch passt, klären wir gemeinsam in einem ausführlichen Beratungsgespräch.

Das sagen meine Patientinnen und Patienten

Ausgezeichnet und empfohlen

Was ist Radiesse®?

Radiesse® ist der Markenname eines Fillers des Herstellers Merz Aesthetics. Er besteht aus sehr kleinen, runden Partikeln aus Calciumhydroxylapatit, die in einem wasserhaltigen Gel verteilt sind. Calciumhydroxylapatit ist eine mineralische Verbindung, die auch natürlicherweise in Knochen und Zähnen vorkommt. Für Radiesse® wird sie synthetisch hergestellt.

Wenn Sie sich allgemein für das Material und seine Eigenschaften interessieren, finden Sie auf meiner Seite zu Calciumhydroxylapatit (Hydroxylapatit) weitere Informationen. Hier geht es um das Markenprodukt Radiesse® selbst: seine Varianten, seine Einsatzgebiete und das, was Sie bei einer Behandlung konkret erwartet.

Die Varianten von Radiesse®

Radiesse® gibt es in zwei Formen. Das klassische Radiesse® enthält nur Calciumhydroxylapatit und Gel. Bei Radiesse® (+) ist dem Gel bereits das örtliche Betäubungsmittel Lidocain beigemischt, sodass die Injektion angenehmer sein kann. Beide Varianten können unverdünnt zum Aufbau von Volumen eingesetzt werden. Radiesse® kann außerdem, mit Kochsalzlösung verdünnt, flächiger in der Haut eingesetzt werden, wenn es eher um Festigkeit und Hautqualität als um Fülle geht.

Welche Variante und welche Verdünnung für Sie infrage kommt, hängt von der Region, Ihrer Hautdicke und Ihrem Ziel ab. Eine bekannte Unverträglichkeit gegen Lidocain oder andere örtliche Betäubungsmittel ist dabei ein wichtiger Punkt, den ich vorab mit Ihnen bespreche.

Wirkung und Behandlungsprinzip

Radiesse® wirkt auf zwei Wegen. Direkt nach der Injektion füllt das Gel mit den Calciumhydroxylapatit-Partikeln den behandelten Bereich auf. Eine Falte wirkt dadurch flacher, eine Kontur an Wange, Kinn oder Kieferlinie wird gestützt. Dieser Effekt ist sofort sichtbar.

In den folgenden Wochen baut der Körper das Trägergel allmählich ab. Die Partikel bleiben zunächst im Gewebe und dienen dort als Gerüst, an dem der Körper eigenes Kollagen bildet. Dieses neu gebildete Bindegewebe trägt dazu bei, dass die Wirkung über längere Zeit erhalten bleibt, auch wenn das Gel selbst nicht mehr vorhanden ist. Mit der Zeit werden auch die Partikel vom Körper abgebaut.

Wie stark diese Gewebereaktion ausfällt, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Deshalb plane ich die Menge eher zurückhaltend und beurteile den Verlauf gemeinsam mit Ihnen, statt von Anfang an maximal aufzubauen.

Was Radiesse® nicht leisten kann

Radiesse® ersetzt verlorene Stütze, strafft aber keine überschüssige Haut. Wenn deutlich erschlaffte Haut oder ein ausgeprägter Hautüberschuss den Eindruck bestimmen, stößt ein Filler an seine Grenzen. Auch Falten, die überwiegend durch Muskelbewegung entstehen, etwa Zornesfalten oder Krähenfüße, lassen sich mit Radiesse® nicht sinnvoll behandeln. Hier kommt eher eine Behandlung mit Botulinumtoxin infrage.

Eignung und Ausschlussgründe

Eine Behandlung mit Radiesse® kann sinnvoll sein, wenn Volumen an Stellen fehlt, die eine feste und länger anhaltende Stütze brauchen, etwa an Wangen, Kinn, Kieferlinie oder bei tieferen Falten im unteren Gesicht. Voraussetzung ist, dass Sie volljährig sind, ein realistisches Ziel haben und über Nutzen, Alternativen und Risiken aufgeklärt wurden. Vor der Behandlung beurteile ich Ihre Hautdicke, die Gewebestruktur, die Proportionen Ihres Gesichts und mögliche Vorbehandlungen.

Radiesse® eignet sich nicht für jede Region. Für die Lippen, die Region um die Augen, die Nase und den Bereich zwischen den Augenbrauen ist Radiesse® nicht vorgesehen. Dort setze ich bei Bedarf andere Verfahren ein.

Gegen eine Behandlung oder für eine Verschiebung sprechen unter anderem folgende Punkte, die ich vor jeder Behandlung mit Ihnen abfrage:

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • schwere Allergien, insbesondere mit früheren schweren allergischen Reaktionen
  • bekannte Überempfindlichkeit gegen Bestandteile von Radiesse® oder, bei Radiesse® (+), gegen Lidocain
  • Blutgerinnungsstörungen
  • akute Entzündungen oder Infektionen der Haut im oder nahe dem Behandlungsbereich
  • eine Neigung zu wulstigen Narben oder eine gestörte Wundheilung
  • frühere Filler oder dauerhafte Implantate im selben Bereich, deren Art oder Lage unklar ist
  • wiederkehrender Lippenherpes, weil eine Injektion ihn auslösen kann

Bitte nennen Sie mir außerdem alle Medikamente, die Sie einnehmen, auch frei verkäufliche Mittel und Nahrungsergänzungsmittel. Blutverdünnende Medikamente wie Acetylsalicylsäure können Blutergüsse begünstigen.

Ob eine Behandlung mit Radiesse® in Ihrem Fall sinnvoll und vertretbar ist, entscheide ich erst nach Untersuchung und Anamnese im persönlichen Gespräch.

Anwendungsbereiche

Radiesse® ist vor allem dort geeignet, wo das Gesicht eine stabile Stütze braucht. Welche Bereiche bei Ihnen sinnvoll behandelt werden können, entscheide ich nach der Untersuchung und nicht nach einer Liste. Typische Anwendungsbereiche sind:

Verdünnt kann Radiesse® flächiger in der Haut eingesetzt werden, zum Beispiel am Dekolleté. Dabei geht es nicht um zusätzliche Fülle, sondern darum, die Festigkeit der Haut über die Anregung von Bindegewebe zu unterstützen. Diese Anwendung wird meist in mehreren Sitzungen im Abstand einiger Wochen geplant.

Wichtig für Sie zu wissen: Radiesse® ist ein Medizinprodukt, dessen Hersteller bestimmte Regionen und Anwendungsweisen vorsieht. Wenn eine für Sie geplante Anwendung davon abweicht, sage ich Ihnen das vorher ausdrücklich und erkläre, was daraus folgt.

Wie eine Behandlung mit Radiesse® in Frankfurt abläuft

Das Beratungsgespräch

Am Anfang steht das Gespräch. Ich möchte wissen, was Sie an Ihrem Gesicht beschäftigt, was Sie sich wünschen und was Sie ausdrücklich nicht möchten. Anschließend untersuche ich die betreffende Region in Ruhe und in Bewegung und sehe mir an, ob eher Volumen, Kontur oder Hautqualität im Vordergrund stehen. Ich frage nach Vorerkrankungen, Medikamenten, Allergien, früheren Fillern und geplanten zahnärztlichen Behandlungen. Dann kläre ich Sie über Nutzen, Alternativen, mögliche Nebenwirkungen und die Grenzen von Radiesse® auf.

Beratung und Behandlung sind zwei getrennte Schritte. Sie können nach dem Gespräch in Ruhe überlegen, ob Radiesse® für Sie infrage kommt, und offene Fragen beim nächsten Termin klären.

Die Behandlung

Die Behandlung findet in meiner Praxis statt; wie lange sie dauert, hängt von Region und Umfang ab. Zunächst wird die Haut gründlich gereinigt und desinfiziert, danach markiere ich die geplanten Bereiche. Wenn Sie empfindlich sind, kann vorab eine Betäubungscreme aufgetragen werden. Bei Radiesse® (+) wirkt das enthaltene Lidocain zusätzlich.

Ich bringe Radiesse® mit einer feinen Nadel oder einer stumpfen Kanüle in die passende, eher tiefe Gewebeschicht ein. Während der Injektion beobachte ich die Haut und die Gewebereaktion genau. Üblich ist, die Stelle danach bei Bedarf behutsam nachzuformen, damit sich das Material gleichmäßig verteilt, und zu kühlen.

Nach der Behandlung

Direkt nach der Behandlung können Rötungen, Schwellungen, Druckempfindlichkeit oder kleine Blutergüsse auftreten. Sie klingen in der Regel innerhalb von etwa einer Woche ab. In den ersten Wochen kann sich das Material unter der Haut etwas fester anfühlen, auch das gibt sich meist von selbst. Die meisten Patientinnen und Patienten können die Praxis direkt danach verlassen und am selben Tag ihrem Alltag nachgehen. Nach etwa zwei bis vier Wochen kann ein Kontrolltermin sinnvoll sein, bei dem sich das Ergebnis beurteilen und klären lässt, ob eine kleine Nachkorrektur sinnvoll ist.

Wirkdauer und langfristiges Ergebnis

Radiesse® gehört zu den länger wirksamen Fillern. Bei den meisten Patientinnen und Patienten hält die Wirkung etwa zwölf Monate an, je nach Region und Gewebe auch länger. In manchen Fällen kann das Ergebnis bis zu etwa zwei Jahre sichtbar bleiben. Wie lange das Ergebnis bei Ihnen anhält, hängt unter anderem von der behandelten Region, der eingesetzten Menge, Ihrem Stoffwechsel und dem natürlichen Alterungsprozess ab. Das lässt sich vorab nicht exakt vorhersagen.

Die Wirkung ist vorübergehend, weil der Körper sowohl das Gel als auch die Partikel mit der Zeit abbaut. Das neu gebildete Bindegewebe unterliegt ebenfalls dem natürlichen Alterungsprozess. Eine Auffrischung plane ich deshalb nicht nach Kalender, sondern nach Befund: Wir schauen gemeinsam, wie viel Wirkung noch vorhanden ist und ob eine weitere Behandlung Ihrem Wunsch überhaupt dient.

Die längere Wirkdauer hat eine Kehrseite, die ich offen mit Ihnen bespreche: Anders als bei Hyaluron lässt sich Radiesse® nicht mit einem Enzym gezielt wieder auflösen. Wer mit einem Ergebnis unzufrieden ist, muss in der Regel abwarten, bis das Material abgebaut ist. Deshalb ist für mich eine sorgfältige Planung mit eher zurückhaltender Dosierung so wichtig.

Was Sie vor und nach der Behandlung beachten sollten

Einige einfache Punkte helfen, dass die Behandlung ruhig verläuft und das Ergebnis nicht unnötig beeinflusst wird. Ich gehe diese Empfehlungen vor Ort mit Ihnen durch und passe sie Ihrer Situation an.

Vorbereitung

  • Blutverdünnende Medikamente und Präparate, die die Blutungsneigung erhöhen können, bitte im Gespräch erwähnen. Setzen Sie verordnete Medikamente nie eigenmächtig ab.
  • Auf Alkohol am Tag vor der Behandlung möglichst verzichten, um Blutergüsse weniger wahrscheinlich zu machen.
  • Kürzlich erfolgte oder geplante Zahnbehandlungen, Impfungen oder akute Infekte ansprechen, weil sie mit verzögerten Entzündungsreaktionen an Fillerstellen in Verbindung gebracht werden.
  • Frühere Behandlungen wie Laser, chemische Peelings oder andere Filler im selben Bereich mitteilen, am besten mit Datum und Produktnamen.
  • Vor wichtigen Anlässen einen Abstand von mindestens ein bis zwei Wochen einplanen, weil Schwellungen und Blutergüsse sichtbar sein können.

Nachsorge

  • Für etwa 24 Stunden und bis Rötung und Schwellung abgeklungen sind, starke Sonne, Solarium, Sauna und Dampfbad meiden.
  • Für etwa 24 Stunden auf intensiven Sport und große körperliche Anstrengung verzichten.
  • Die behandelte Region nicht selbst massieren oder formen, es sei denn, ich habe es Ihnen ausdrücklich empfohlen.
  • Bei Bedarf in den ersten Stunden vorsichtig mit einer eingewickelten Kühlkompresse kühlen.
  • Laserbehandlungen oder Peelings im behandelten Bereich erst nach Rücksprache mit mir planen.
  • Bei späteren Röntgen- oder CT-Untersuchungen angeben, dass Sie mit Radiesse® behandelt wurden, weil das Material auf solchen Aufnahmen sichtbar sein kann.
  • Bei zunehmenden Schmerzen, einer auffälligen Verfärbung der Haut, neuen Knoten oder Fieber rufen Sie mich an, statt abzuwarten.

Wann das Ergebnis sichtbar wird

Bei einem Volumenaufbau mit Radiesse® sehen Sie eine Veränderung direkt nach der Behandlung. Das erste Spiegelbild zeigt aber noch nicht das endgültige Ergebnis: Schwellungen können in den ersten Tagen zusätzliche Fülle vortäuschen oder die Seiten ungleich wirken lassen. Beurteilen Sie das Ergebnis deshalb bitte nicht am Behandlungstag, sondern erst, wenn sich das Gewebe nach etwa ein bis zwei Wochen beruhigt hat.

Weil sich in den folgenden Wochen und Monaten neues Bindegewebe bildet, kann sich das Ergebnis noch etwas verändern und wirkt häufig weicher und natürlicher als unmittelbar nach der Injektion. Bei einer verdünnten Anwendung zur Unterstützung der Hautfestigkeit entwickelt sich die Veränderung ohnehin langsam über mehrere Monate.

Mein Ziel ist ein Ergebnis, das zu Ihrem Gesicht passt und nicht nach einer Behandlung aussieht. Wie deutlich die Veränderung ausfällt, hängt von Ihrem Ausgangsbefund, Ihrer Haut und der Reaktion Ihres Gewebes ab und ist individuell verschieden. Beim Kontrolltermin besprechen wir gemeinsam, ob Ihr Wunsch erreicht ist oder ob eine kleine Ergänzung sinnvoll ist.

Mögliche Risiken und Nebenwirkungen

Eine Behandlung mit Radiesse® ist ein medizinischer Eingriff und in der Regel gut verträglich, sie ist aber nicht frei von Risiken.

Häufig und meist vorübergehend sind:

  • Rötung, Schwellung, Druckempfindlichkeit, Juckreiz oder Blutergüsse an den Einstichstellen
  • ein tastbares, festeres Gefühl im behandelten Bereich in den ersten Wochen

Seltener können auftreten:

  • Knötchen oder Verhärtungen, vor allem wenn sich Material an einer Stelle sammelt
  • Unebenheiten oder eine Asymmetrie zwischen beiden Seiten
  • Infektionen oder verzögert auftretende Entzündungen, etwa nach Infekten, Impfungen oder Zahnbehandlungen
  • ein Wiederaufflammen von Lippenherpes
  • allergische Reaktionen, auch auf Lidocain

Weil sich Radiesse® nicht gezielt mit einem Enzym auflösen lässt, können Knötchen oder Unebenheiten eine aufwendigere Behandlung erfordern, etwa mit Medikamenten, gezielten Injektionen oder in seltenen Fällen einem kleinen Eingriff.

Selten kann ein Filler versehentlich in ein Blutgefäß gelangen oder ein Gefäß von außen abdrücken. Dadurch kann die Durchblutung des umliegenden Gewebes beeinträchtigt werden, im schlimmsten Fall mit bleibenden Schäden an Haut oder Sehvermögen. Ich wähle Injektionstechnik, Instrument und Gewebeschicht deshalb sorgfältig und beobachte die Haut während der gesamten Behandlung.

Warnzeichen wie ungewöhnlich starke oder zunehmende Schmerzen, eine auffallend blasse, gräuliche oder bläuliche Haut, Sehstörungen, Sprachstörungen oder eine plötzliche Schwäche im Gesicht oder an Armen und Beinen müssen umgehend ärztlich abgeklärt werden. Warten Sie in diesem Fall nicht bis zu einem regulären Kontrolltermin.

Alle für Sie relevanten Risiken einer Behandlung mit Radiesse® bespreche ich vorher persönlich mit Ihnen.

Kosten für Radiesse® in Frankfurt

Die Kosten einer Behandlung mit Radiesse® richten sich danach, welche Regionen behandelt werden, wie viel Material dafür sinnvoll ist und welche Variante eingesetzt wird. Ein einzelner Preis pro Spritze sagt deshalb wenig aus: Für eine begrenzte Korrektur der Nasolabialfalten wird in der Regel weniger Material benötigt als für einen Aufbau von Wangen und Kieferlinie oder für die Behandlung beider Handrücken.

Auch der Behandlungsplan spielt eine Rolle. Bei einem Volumenaufbau genügt häufig eine Sitzung, eventuell ergänzt durch eine kleine Nachkorrektur nach einigen Wochen. Eine verdünnte Anwendung zur Unterstützung der Hautfestigkeit wird dagegen meist in mehreren Sitzungen geplant.

Mir ist wichtig, dass Sie vor der Behandlung genau wissen, womit Sie rechnen können. Nach der Untersuchung erkläre ich Ihnen, welchen Umfang ich für Ihr Ziel für sinnvoll halte, welche Menge ich dafür einplane und wie ein möglicher Kontrolltermin oder eine Nachkorrektur berücksichtigt wird. So erhalten Sie eine nachvollziehbare Aufstellung und können in Ruhe entscheiden. Mein Maßstab ist dabei nicht eine möglichst große Menge, sondern das, was für Ihr Gesicht tatsächlich sinnvoll ist.

Ästhetische Behandlungen mit Radiesse® sind Selbstzahlerleistungen.

Warum eine Behandlung bei Dr. med. Inja Lammers

Ich bin Fachärztin für Allgemeinchirurgie und Fachärztin für Viszeralchirurgie mit langjähriger chirurgischer Erfahrung und habe mich seit 2019 intensiv in der ästhetischen Medizin weitergebildet. Dazu gehören regelmäßige Fortbildungen und internationale Kongresse in Deutschland, Argentinien, England, Spanien, Frankreich und der Schweiz. Seit April 2022 arbeite ich ausschließlich im Bereich der ästhetischen Medizin und Chirurgie.

Gerade bei Radiesse® ist mir eine sorgfältige Planung besonders wichtig, weil das Ergebnis über viele Monate bestehen bleibt. Ich sehe mir deshalb nicht nur die Stelle an, die Sie stört, sondern die Proportionen Ihres Gesichts, Ihre Haut und die Gewebestruktur. Erst dann entscheide ich mit Ihnen, ob Radiesse®, ein Hyaluronfiller oder ein ganz anderes Vorgehen am besten zu Ihrem Wunsch passt.

Bei mir erwartet Sie eine ruhige und ehrliche Beratung. Ich empfehle eine Behandlung nur dann, wenn ich sie für medizinisch und ästhetisch sinnvoll halte, und rate ebenso davon ab oder behandle weniger, wenn das die bessere Entscheidung ist. Bevor Sie sich entscheiden, sollen Sie genau verstehen, was Radiesse® leisten kann, wo seine Grenzen liegen und was Sie realistisch erwarten dürfen.

Alternativen und Grenzen

Nicht jedes Anliegen lässt sich sinnvoll mit Radiesse® behandeln. Häufig zeigt sich im Beratungsgespräch, dass ein anderes Verfahren besser zu Ihrem Befund passt oder dass zunächst gar keine Behandlung nötig ist. Je nach Ausgangssituation kommen unter anderem in Betracht:

  • ein Hyaluronfiller, wenn Ihnen ein leichter korrigierbares Ergebnis wichtig ist oder wenn feinere Regionen wie Lippen oder Augenpartie behandelt werden sollen
  • andere Biostimulatoren wie Sculptra®, wenn der Aufbau von Bindegewebe ohne sofortiges Volumen im Vordergrund steht
  • Profhilo® oder Skinbooster, wenn es vor allem um Feuchtigkeit und Hautqualität geht
  • eine Behandlung mit Botulinumtoxin, wenn Falten vor allem durch Muskelbewegung entstehen
  • eine operative Straffung, wenn ein deutlicher Hautüberschuss die eigentliche Ursache ist
  • bewusstes Abwarten, wenn die Veränderung gering ist oder der erwartete Nutzen klein wäre

Welche Methode zu Ihnen passt, hängt nicht allein von der Region ab, die Sie stört, sondern von Befund, Gewebe und Ihrem Ziel. Genau das sehen wir uns in der Beratung gemeinsam an.

Ihr Beratungsgespräch in Frankfurt vereinbaren

Ob eine Behandlung mit Radiesse® für Sie geeignet ist, welche Region sinnvoll behandelt werden kann und welches Ergebnis realistisch ist, lässt sich am besten im persönlichen Gespräch nach einer Untersuchung klären. Deshalb steht am Anfang immer die Beratung mit Aufklärung, nie die Behandlung.

Wenn Sie mögen, vereinbaren Sie Ihren Beratungstermin zu Radiesse® in Frankfurt telefonisch unter 069 989 391 78 oder über die Online-Terminbuchung. Ich nehme mir Zeit, Ihren Wunsch zu verstehen, und freue mich darauf, Sie persönlich kennenzulernen.

Häufige Fragen zu Radiesse® in Frankfurt

Was ist der Unterschied zwischen Radiesse® und Hyaluron?

Radiesse® besteht aus Calciumhydroxylapatit-Partikeln in einem Gel, Hyaluronfiller aus vernetzter Hyaluronsäure. Radiesse® ist fester, gibt eine stabilere Stütze und regt zusätzlich die Bildung von Bindegewebe an. Hyaluron ist dafür leichter korrigierbar. Welches Material zu Ihrem Anliegen passt, entscheide ich nach der Untersuchung gemeinsam mit Ihnen.

Wie lange dauert eine Behandlung mit Radiesse®?

Die eigentliche Behandlung dauert je nach Region und Umfang etwa 15 bis 45 Minuten. Hinzu kommen Zeit für Vorbereitung, Desinfektion und gegebenenfalls eine Betäubungscreme. Das ausführliche Beratungsgespräch findet in der Regel vorher an einem eigenen Termin statt.

Ist die Behandlung mit Radiesse® schmerzhaft?

Die Einstiche und der Druck beim Einbringen können unangenehm sein. Dagegen helfen das Lidocain in Radiesse® (+) und, falls nötig, eine vorab aufgetragene Betäubungscreme.

Bin ich nach der Behandlung sofort wieder gesellschaftsfähig?

In der Regel ja, Sie können direkt danach Ihrem Alltag nachgehen. Rötungen, Schwellungen oder kleine Blutergüsse können jedoch sichtbar sein und klingen meist rasch wieder ab. Vor wichtigen Terminen sollten Sie deshalb etwas Abstand einplanen.

Wann sehe ich das Ergebnis?

Das Volumen ist direkt nach der Behandlung sichtbar. Weil Schwellungen den ersten Eindruck verfälschen können, beurteile ich das Ergebnis erst nach etwa ein bis zwei Wochen.

Wie lange hält das Ergebnis von Radiesse®?

Meist rund ein Jahr, in manchen Fällen auch länger; genau vorhersagen lässt es sich nicht.

Kann Radiesse® wieder aufgelöst werden?

Nein, nicht gezielt. Anders als Hyaluronfiller lässt sich Radiesse® nicht mit einem Enzym auflösen, das Material wird vom Körper mit der Zeit selbst abgebaut. Knötchen oder Unebenheiten lassen sich zwar behandeln, das kann aber aufwendiger sein.

Welche Risiken hat eine Behandlung mit Radiesse®?

Häufig sind vorübergehende Rötungen, Schwellungen und Blutergüsse. Seltener können Knötchen, Unebenheiten, Entzündungen oder allergische Reaktionen auftreten. Selten kann ein Filler die Durchblutung eines Gefäßes beeinträchtigen. Auf welche Warnzeichen Sie achten sollten und wann Sie sich sofort melden, erkläre ich Ihnen vor der Behandlung.

Was kostet eine Behandlung mit Radiesse®?

Das hängt vor allem von Region und Materialmenge ab. Eine Aufstellung erhalten Sie nach der Untersuchung, bevor Sie sich entscheiden. Es handelt sich um eine Selbstzahlerleistung.

Muss die Behandlung regelmäßig wiederholt werden?

Nein. Eine Behandlung mit Radiesse® verpflichtet Sie nicht zu regelmäßigen Wiederholungen, die Wirkung lässt mit der Zeit von selbst nach. Ob und wann Sie eine weitere Behandlung wünschen, entscheiden Sie in Ruhe. Mir ist wichtig, bei jedem Termin neu zu beurteilen, ob eine erneute Behandlung für Sie überhaupt sinnvoll ist.

Geprüft durch Dr. med. Inja Lammers

Die medizinischen Inhalte dieser Seite zu Radiesse® wurden von Dr. med. Inja Lammers persönlich geprüft und fachlich eingeordnet. Sie basieren auf ihrer ärztlichen Erfahrung sowie ihrer Spezialisierung auf ästhetische Medizin und Chirurgie.

Als Fachärztin für Allgemeinchirurgie und Fachärztin für Viszeralchirurgie plant Dr. Lammers eine Behandlung mit Radiesse® besonders sorgfältig, weil das Ergebnis über viele Monate bestehen bleibt. Sie betrachtet Proportionen, Haut und Gewebestruktur und entscheidet dann gemeinsam, ob Radiesse®, ein Hyaluronfiller oder ein anderes Vorgehen am besten passt.

Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche Untersuchung und ärztliche Beratung.

Stand dieser Seite: Oktober 2026

Quellen und weiterführende Informationen

Die folgenden Fach- und Patienteninformationen bieten zusätzliche Orientierung zu Radiesse®, zu Fillern allgemein und zu möglichen Risiken. Sie ersetzen kein ärztliches Gespräch, können aber helfen, die hier genannten Punkte einzuordnen.

Merz: Deutsche Gebrauchsanweisung Radiesse® 1.5: Herstellerangaben zu Anwendungsgebieten, Gegenanzeigen, Nachsorge und Nebenwirkungen.

Merz: Deutsche Gebrauchsanweisung Radiesse® (+) Lidocaine: Herstellerangaben zur Variante mit örtlichem Betäubungsmittel.

FDA: Risiken und Warnzeichen bei Fillern: unabhängige Informationen der US-Arzneimittelbehörde zu möglichen Nebenwirkungen.

ASPS: Beratung vor einer Fillerbehandlung: Fragen, die im Aufklärungsgespräch geklärt werden sollten.

ASPS: Erholung nach Fillerbehandlungen: was in den ersten Tagen nach der Injektion üblich ist.

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