Dr. med. Inja Lammers

Behandlungen

Biostimulatoren Frankfurt

Dr. med. Inja LammersFachärztin für AllgemeinchirurgieFachärztin für Viszeralchirurgie

Biostimulatoren auf einen Blick

Anwendungsbereiche
flächiger Volumenverlust und nachlassende Gewebefestigkeit, etwa an Wangen und Gesichtskontur, tiefere Falten wie Nasolabial- und Marionettenfalten
Behandlungsdauer
ca. 15–60 Minuten je Sitzung, je nach Anzahl der Regionen; bei Poly-L-Milchsäure meist 2–3 Sitzungen im Abstand von mindestens 3–4 Wochen
Wirkbeginn/Ergebnis
bei Calciumhydroxylapatit Volumen sofort sichtbar, bei Poly-L-Milchsäure schrittweiser Aufbau mit ersten Veränderungen nach etwa 4 Wochen
Wirkdauer
je nach Präparat, Region und Gewebe ca. 12–24 Monate
Betäubung
Kühlung, betäubende Creme oder das örtliche Betäubungsmittel Lidocain, je nach Präparat und Region
Gesellschaftsfähigkeit
in der Regel am selben Tag; Rötungen und Schwellungen klingen meist innerhalb einer Woche ab, Blutergüsse innerhalb von etwa zwei Wochen
Nachsorge
ca. 24 Stunden keine große Anstrengung, starke Sonne und Hitze meiden, bis Rötung und Schwellung abgeklungen sind; Massage nur nach Präparat (bei Poly-L-Milchsäure üblich: 5 Minuten, 5-mal täglich, 5 Tage)
Kosten
abhängig von Präparat, Materialmenge und Anzahl der Sitzungen

Mit den Jahren verändert sich das Gesicht nicht nur an der Oberfläche. Das Bindegewebe verliert an Spannkraft, Fettpolster werden flacher, und die Haut liegt nicht mehr so straff auf. Viele Patientinnen und Patienten beschreiben das als müde oder eingefallen wirkendes Gesicht, ohne dass eine einzelne Falte der eigentliche Grund ist. Genau hier setzen Biostimulatoren an: Injektionspräparate, die das Gewebe dazu anregen, selbst wieder mehr Kollagen zu bilden.

Anders als ein klassischer Filler geht es bei einem Biostimulator weniger um das sofortige Auffüllen einer Stelle, sondern um einen Aufbau, der sich über Wochen entwickelt. In meiner Privatpraxis in der Adickesallee in Frankfurt am Main sehe ich mir zuerst an, was Ihr Anliegen verursacht. Ob ein Biostimulator dazu passt, welches Präparat infrage kommt und was Sie realistisch erwarten dürfen, klären wir gemeinsam in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Das sagen meine Patientinnen und Patienten

Ausgezeichnet und empfohlen

Was sind Biostimulatoren und was können sie im Gewebe bewirken?

Biostimulatoren sind keine einzelne Substanz, sondern ein Sammelbegriff für injizierbare Präparate, die eine gezielte Reaktion im Bindegewebe auslösen. Der Körper antwortet auf das eingebrachte Material, indem er in der Umgebung neues Kollagen bildet. Kollagen ist das Strukturprotein, das der Haut Festigkeit und dem Gewebe Halt gibt. Weil dieser Umbau Zeit braucht, zeigt sich die Wirkung nicht am Behandlungstag, sondern im Laufe der folgenden Wochen und Monate.

In der ästhetischen Medizin werden vor allem zwei Wirkstoffe zu den Biostimulatoren gezählt:

  • Poly-L-Milchsäure, bekannt unter dem Markennamen Sculptra®. Sie wird als Pulver geliefert, vor der Anwendung mit sterilem Wasser angemischt und regt nach der Injektion schrittweise die Kollagenbildung an.
  • Calciumhydroxylapatit, bekannt unter anderem als Radiesse®. Mehr zum Wirkstoff selbst finden Sie unter Hydroxylapatit. Die kleinen Kügelchen liegen in einem Trägergel, das zunächst selbst Volumen gibt und dann nach und nach abgebaut wird.

Filler, Biostimulator, Botulinumtoxin

Die Grenze zwischen Filler und Biostimulator ist fließend. Ein Hyaluronsäure-Filler ergänzt vor allem direkt Volumen. Calciumhydroxylapatit tut beides: Es füllt sofort auf und regt zusätzlich das Gewebe an. Poly-L-Milchsäure dagegen wirkt fast ausschließlich über den späteren Gewebeaufbau. Botulinumtoxin ist etwas grundlegend anderes, weil es nicht im Bindegewebe ansetzt, sondern die Aktivität einzelner mimischer Muskeln dämpft. Diese Unterschiede bestimmen, wie ich eine Behandlung plane, wie lange Sie auf das Ergebnis warten und wie gut es sich später anpassen lässt.

Wirkung der Behandlung

Wie der Gewebeaufbau entsteht

Nach der Injektion erkennt der Körper die feinen Partikel als Fremdmaterial und reagiert darauf mit einer kontrollierten Bindegewebsreaktion. Zellen, die für den Aufbau von Bindegewebe zuständig sind, bilden rund um die Partikel neues Kollagen. Das eingebrachte Material selbst wird über viele Monate abgebaut, das gebildete Kollagen bleibt länger erhalten. Dadurch kann die Haut fester wirken und ein flächiger Volumenverlust ausgeglichen werden.

Unterschiedliche Präparate, unterschiedlicher Verlauf

Poly-L-Milchsäure baut die Wirkung langsam über Wochen auf, weshalb in der Regel mehrere Sitzungen geplant werden. Calciumhydroxylapatit gibt dagegen sofort sichtbar Volumen, und der Gewebeeffekt kommt im weiteren Verlauf hinzu. Eine verdünnte Anwendung von Calciumhydroxylapatit zielt stärker auf die Festigkeit der Haut als auf Volumen.

Abgrenzung zu Skinboostern

Präparate wie Profhilo®, Polynukleotide oder andere Skinbooster werden gelegentlich ebenfalls als Biostimulatoren bezeichnet. Sie setzen aber vor allem bei Feuchtigkeit, Elastizität und Hautqualität an, nicht bei Volumen und Kontur. Wenn Ihr Anliegen eher eine fahle oder trockene Haut ist, passt häufig eines dieser Verfahren besser.

Was ein Biostimulator nicht leisten kann

Ein Gewebeaufbau kann ein eingefallen wirkendes Gesicht frischer erscheinen lassen und die Hautfestigkeit unterstützen. Überschüssige Haut kann er aber nicht entfernen, und abgesunkenes Gewebe hebt er nicht wie eine Operation an. Auch die natürliche Alterung läuft weiter. Mein Ziel ist deshalb eine behutsame Verbesserung, die zu Ihrem Gesicht passt, keine Veränderung, die man Ihnen ansieht.

Wer ist für eine Behandlung mit Biostimulatoren geeignet und was spricht gegen die Behandlung?

Wann eine Behandlung infrage kommt

Ein Biostimulator kann sinnvoll sein, wenn die Haut über eine größere Fläche an Festigkeit verloren hat, wenn das Gesicht insgesamt flacher wirkt und wenn Sie eine Veränderung suchen, die sich allmählich einstellt. Wer ein sichtbares Ergebnis zu einem nahen Anlass braucht, ist mit einem Verfahren, das über Wochen arbeitet, nicht gut beraten.

Typische Ausgangssituationen sind zum Beispiel:

  • eingesunkene Wangen oder ein flacher gewordenes Mittelgesicht
  • eine weniger klar gezeichnete Gesichtskontur, etwa entlang der Kieferlinie
  • tiefere Falten wie Nasolabial- oder Marionettenfalten, die durch Volumenverlust betont werden
  • eine insgesamt dünner und weniger straff wirkende Haut

Vor einer Behandlung beurteile ich, wie Haut und Gewebe beschaffen sind und welcher Anteil Ihres Anliegens auf einen Aufbau ansprechen kann. Daraus ergibt sich, ob ein Biostimulator der passende Weg ist, ob ein anderes Verfahren besser passt oder ob zunächst gar keine Behandlung nötig ist.

Was gegen eine Behandlung spricht

Es gibt Situationen, in denen eine Behandlung nicht oder nicht zum vorgesehenen Zeitpunkt stattfinden sollte. Dazu zählen beispielsweise:

  • akute Entzündungen, Infektionen, Herpes oder andere Hautveränderungen im Behandlungsgebiet
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • bekannte Unverträglichkeiten gegenüber Bestandteilen des vorgesehenen Präparats, einschließlich Lidocain
  • schwere Allergien mit früheren allergischen Schockreaktionen
  • eine Neigung zu wulstigen Narben (Keloiden)
  • Gerinnungsstörungen oder Medikamente, die die Blutungsneigung erhöhen
  • relevante akute oder nicht ausreichend eingestellte Erkrankungen
  • frühere Unterspritzungen derselben Region, wenn Art, Menge oder Lage des Materials unklar sind
  • eine Neigung zu Knötchen oder Verhärtungen nach früheren Injektionen

Ob eine Behandlung in Ihrem Fall infrage kommt, entscheidet sich nach Untersuchung, Anamnese und Aufklärung im persönlichen Gespräch. Nennen Sie mir bitte alle Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel, die Sie einnehmen, und setzen Sie nichts davon eigenständig ab.

Anwendungsbereiche

Biostimulatoren eignen sich vor allem für Bereiche, in denen Volumen und Festigkeit über eine größere Fläche nachgelassen haben. Welche Regionen in Ihrem Fall sinnvoll sind, entscheide ich nach der Untersuchung, nicht nach einer festen Liste. Infrage kommen unter anderem:

Nicht jede Region eignet sich für einen Biostimulator. Für die Lippen und die unmittelbare Augenumgebung sind diese Präparate nicht vorgesehen, weil dort das Risiko für tastbare Knötchen höher ist und die Haut sehr dünn ist. Für feine Konturen an den Lippen oder unter den Augen ist deshalb meist ein anderer Ansatz besser geeignet, etwa ein Lippenaufbau oder eine Unterspritzung der Augenringe mit einem passenden Material.

Wie eine Behandlung mit Biostimulatoren in Frankfurt abläuft

Das Beratungsgespräch

Am Anfang steht das Gespräch. Ich möchte wissen, was Sie an Ihrem Gesicht beschäftigt, was Sie sich wünschen und was Sie ausdrücklich nicht möchten. Anschließend beurteile ich Gesichtskonturen, Hautdicke und Gewebe, in Ruhe und in Bewegung. Ich frage nach Vorerkrankungen, Medikamenten, Allergien, früheren Injektionen sowie nach Schwangerschaft und Stillzeit.

Danach erkläre ich Ihnen, welches Präparat ich für Ihr Anliegen für geeignet halte und warum, wie viele Sitzungen voraussichtlich sinnvoll sind und wie sich das Ergebnis entwickelt. Wir sprechen über Risiken und Alternativen. Beratung und Behandlung sind zwei getrennte Schritte: Sie können sich nach dem Gespräch in Ruhe entscheiden.

Die Behandlung

Die Haut wird gründlich gereinigt und desinfiziert, danach markiere ich die vorgesehenen Bereiche. Zur Schmerzlinderung kommen je nach Region und Präparat Kühlung, eine betäubende Creme oder das örtliche Betäubungsmittel Lidocain infrage. Anschließend bringe ich das Material mit einer feinen Nadel oder einer stumpfen Kanüle in die geplante Gewebeschicht ein und verteile es gleichmäßig. Je nach Anzahl der Regionen dauert das etwa 15 bis 60 Minuten. Einstiche und ein Druckgefühl können dabei spürbar sein.

Nach der Behandlung

Direkt im Anschluss werden die behandelten Bereiche in der Regel gekühlt. Rötungen, Schwellungen und kleine Einstichstellen sind in dieser Phase normal. Bei Poly-L-Milchsäure ist in den folgenden Tagen eine Massage der Region üblich. Bei Calciumhydroxylapatit ist eine eigene Massage in der Regel nicht vorgesehen.

Bei Poly-L-Milchsäure folgen weitere Sitzungen im Abstand von mindestens drei bis vier Wochen, meist zwei bis drei insgesamt. Vor jeder weiteren Sitzung sehe ich mir an, wie sich das Gewebe entwickelt hat, und entscheide mit Ihnen, ob und wie viel noch sinnvoll ist. Bei Calciumhydroxylapatit kann nach etwa zwei bis vier Wochen eine Kontrolle mit einer kleinen Nachkorrektur sinnvoll sein.

Wie lange das Ergebnis anhält

Weil ein Biostimulator körpereigenes Kollagen anregt, hält das Ergebnis in der Regel länger als bei vielen Hyaluronsäure-Fillern. Bei Poly-L-Milchsäure kann der Effekt bis zu etwa zwei Jahre sichtbar bleiben. Bei Calciumhydroxylapatit liegt die Wirkdauer meist bei etwa zwölf Monaten und kann je nach Region und Gewebe auch länger sein.

Wie lange das Ergebnis bei Ihnen anhält, hängt von mehreren Faktoren ab:

  • dem gewählten Präparat und der eingesetzten Menge
  • der behandelten Region und ihrer Beanspruchung durch Mimik
  • Ihrem Hauttyp, Ihrem Alter und Ihrem Stoffwechsel
  • äußeren Einflüssen wie Sonne und Rauchen

Die natürliche Alterung geht in dieser Zeit weiter. Eine Auffrischung plane ich deshalb nicht nach Kalender, sondern nach Befund: Wir sehen uns an, wie viel vom Aufbau noch vorhanden ist, und entscheiden dann gemeinsam, ob eine weitere Sitzung sinnvoll ist. Oft reicht dann eine geringere Menge als bei der ersten Behandlung.

Was Sie vor und nach der Behandlung beachten sollten

Mit einigen einfachen Regeln unterstützen Sie einen ruhigen Verlauf. Ich gehe sie mit Ihnen durch und passe sie an das verwendete Präparat an.

Vorbereitung

  • Blutverdünnende Medikamente und Präparate, die die Blutungsneigung erhöhen können, bitte im Gespräch erwähnen.
  • Auf Alkohol am Tag vor der Behandlung möglichst verzichten, um Blutergüsse weniger wahrscheinlich zu machen.
  • Akute Infekte, Herpesbläschen oder Entzündungen im Gesicht bitte vorab ansprechen; dann verschieben wir den Termin.
  • Wichtige Anlässe mit Abstand planen, weil Schwellungen und Blutergüsse möglich sind und sich das Ergebnis erst entwickelt.

Nachsorge

  • In den ersten 24 Stunden die behandelten Bereiche bei Bedarf kühlen, dabei nicht direkt Eis auf die Haut legen.
  • Etwa 24 Stunden auf intensiven Sport und große körperliche Anstrengung verzichten.
  • Starke Sonne, Solarium, Sauna und große Hitze meiden, bis Rötung und Schwellung abgeklungen sind.
  • Make-up erst nach einigen Stunden auftragen, wenn die Einstichstellen geschlossen sind.
  • Bei Poly-L-Milchsäure die Region massieren, üblich sind 5 Minuten, 5-mal täglich, an 5 Tagen. Bei anderen Präparaten nicht eigenständig massieren.
  • Laserbehandlungen, Peelings oder andere Behandlungen, die eine Hautreaktion auslösen, erst nach Rücksprache mit mir planen.
  • Bei ärztlichen Untersuchungen, etwa Röntgen oder CT, erwähnen, dass Sie mit Calciumhydroxylapatit behandelt wurden, weil es dort sichtbar sein kann.

Wenn Knötchen tastbar werden, sich eine Rötung verstärkt oder Schmerzen zunehmen, melden Sie sich bitte bei mir, statt abzuwarten. Bei den unter „Mögliche Risiken“ genannten Warnzeichen lassen Sie das bitte umgehend ärztlich abklären.

Wann das Ergebnis sichtbar wird

Wann Sie eine Veränderung sehen, hängt vom Präparat ab. Bei Calciumhydroxylapatit ist das Volumen direkt nach der Behandlung sichtbar. In den ersten Tagen überlagern Schwellungen das Bild noch, verlässlich beurteilen lässt sich das Ergebnis nach etwa zwei Wochen. Der zusätzliche Gewebeeffekt entwickelt sich in den Monaten danach.

Bei Poly-L-Milchsäure ist es anders. Unmittelbar nach der Behandlung wirkt das Gesicht oft voller, weil Flüssigkeit und Schwellung das Gewebe anheben. Dieser Effekt geht nach wenigen Tagen zurück, und es kann so aussehen, als sei nichts passiert. Erst danach beginnt der eigentliche Aufbau: Erste Veränderungen zeigen sich häufig nach etwa vier Wochen, und über mehrere Monate wird das Ergebnis allmählich deutlicher.

Deshalb beurteile ich das Ergebnis nie am Behandlungstag und plane weitere Sitzungen nicht nach dem ersten Spiegelbild. Weil sich die Veränderung langsam einstellt, fügt sie sich allmählich in Ihr Gesicht ein.

Mögliche Risiken und Nebenwirkungen

Eine Behandlung mit Biostimulatoren ist ein medizinischer Eingriff und in der Regel gut verträglich, sie ist aber nicht frei von Risiken. Über alle für Sie relevanten Punkte kläre ich Sie vor der Behandlung auf. Möglich sind unter anderem:

  • Rötungen, Schwellungen, Druckempfindlichkeit, Juckreiz oder Blutergüsse an den Einstichstellen
  • tastbare Knötchen oder Verhärtungen, die bei Poly-L-Milchsäure auch Wochen bis Monate nach der Behandlung auftreten können
  • unregelmäßige Konturen sowie eine Über- oder Unterkorrektur
  • vorübergehende Verfärbungen der Haut, vor allem bei dunklerem Hauttyp
  • Infektionen und selten entzündliche Reaktionen, die sich auch verzögert zeigen können
  • selten allergische Reaktionen

Die meisten Knötchen sind klein, nicht sichtbar und bilden sich von selbst zurück. Manche brauchen eine Behandlung, etwa mit einer gezielten Injektion. Das Risiko sinkt mit der richtigen Anmischung, einer gleichmäßigen Verteilung in der passenden Tiefe und einer zurückhaltenden Menge je Sitzung. Genau darauf achte ich.

Selten kann eine Injektion ein Blutgefäß verschließen, wodurch die Blutversorgung des betroffenen Gewebes beeinträchtigt wird, im schlimmsten Fall mit bleibenden Schäden. Warnzeichen wie ungewöhnlich starke oder zunehmende Schmerzen, auffallend blasse, gräuliche oder bläuliche Hautveränderungen sowie Seh- oder neurologische Störungen müssen umgehend ärztlich abgeklärt werden. Warten Sie in diesem Fall nicht bis zu einem regulären Kontrolltermin.

Ein wichtiger Unterschied zu Hyaluronsäure: Biostimulatoren lassen sich nicht mit einem Enzym wie Hyaluronidase gezielt auflösen. Umso mehr zählen eine sorgfältige Planung und eine schrittweise Dosierung über mehrere Sitzungen.

Wie sich die Kosten einer Behandlung mit Biostimulatoren ergeben

Die Kosten einer Behandlung mit Biostimulatoren hängen stärker als bei vielen anderen Injektionen vom gesamten Behandlungsplan ab. Poly-L-Milchsäure wird in der Regel über mehrere Sitzungen aufgebaut, während Calciumhydroxylapatit oft in einer Sitzung mit einer möglichen kleinen Nachkorrektur auskommt. Ein Vergleich einzelner Termine sagt deshalb wenig über den Gesamtaufwand aus.

Für die Kosten spielen vor allem diese Faktoren eine Rolle:

  • das gewählte Präparat und die Menge, die für Ihr Ziel medizinisch sinnvoll ist
  • die Anzahl und Größe der behandelten Regionen
  • die Zahl der geplanten Sitzungen bis zum gewünschten Ergebnis
  • eine spätere Auffrischung, die Sie jeweils neu entscheiden

Im Beratungsgespräch erhalten Sie eine nachvollziehbare Aufstellung des gesamten Plans, bevor Sie sich entscheiden. Dabei sehen Sie, welche Leistungen enthalten sind und womit Sie für spätere Sitzungen rechnen können. So können Sie in Ruhe abwägen, ob Aufwand, zeitlicher Verlauf und das erreichbare Ergebnis zu Ihren Vorstellungen passen.

Für die Planung ist nicht eine möglichst große Materialmenge entscheidend, sondern das, was Ihr Gewebe tatsächlich braucht. Gerade bei Biostimulatoren ist eine schrittweise Behandlung mit überschaubaren Mengen oft der bessere Weg als viel Material auf einmal.

Warum eine Behandlung mit Biostimulatoren bei Dr. med. Inja Lammers

Ich bin Fachärztin für Allgemeinchirurgie und Fachärztin für Viszeralchirurgie mit langjähriger chirurgischer Erfahrung und habe mich seit 2019 intensiv in der ästhetischen Medizin weitergebildet. Dazu gehören regelmäßige Fortbildungen und internationale Kongresse in Deutschland, Argentinien, England, Spanien, Frankreich und der Schweiz. Seit April 2022 arbeite ich ausschließlich im Bereich der ästhetischen Medizin und Chirurgie. Ein besonderer Schwerpunkt meiner Tätigkeit in Frankfurt liegt auf Behandlungen mit Botox® und Fillern.

Aus der Chirurgie bringe ich den Blick für die Gewebeschichten mit, auf den es ankommt, wenn eine Substanz in der Tiefe wirken soll. Bei Biostimulatoren entscheidet genau das über einen ruhigen Verlauf: die richtige Schicht, eine gleichmäßige Verteilung und eine Menge, die das Gewebe gut aufnehmen kann.

Mir ist wichtig, dass Sie vor der Behandlung verstehen, wie sich das Ergebnis entwickelt, warum es Geduld braucht und wo die Grenzen liegen. Ich empfehle einen Biostimulator nur dann, wenn er zu Ihrem Befund passt, und rate Ihnen ebenso offen zu einem anderen Verfahren oder zum Abwarten, wenn das die bessere Entscheidung ist.

Alternativen und Grenzen

Nicht jedes Anliegen im Gesicht ist ein Fall für einen Biostimulator. Je nach Befund kommen andere Wege infrage, allein oder in Kombination:

  • ein Hyaluronsäure-Filler, wenn eine einzelne Stelle gezielt und sofort ausgeglichen werden soll oder ein Ergebnis später anpassbar sein soll
  • Botulinumtoxin, wenn vor allem mimisch bedingte Falten im Vordergrund stehen
  • Skinbooster oder Profhilo®, wenn es eher um Feuchtigkeit und Hautqualität als um Volumen geht
  • eine Hautstraffung mit Renuvion oder eine operative Straffung wie die Augenlidstraffung, wenn überschüssige Haut die eigentliche Ursache ist
  • weitere Behandlungen ohne Operation, je nach Ausgangslage
  • bewusstes Abwarten, wenn die Veränderung gering ist oder ein Biostimulator wenig beitragen würde

Die Grenzen eines Biostimulators liegen dort, wo das Problem nicht im Gewebevolumen liegt. Bei ausgeprägtem Hautüberschuss oder deutlich abgesunkenem Gewebe kann ein Aufbau die gewünschte Veränderung verfehlen. Auch wer sich die Möglichkeit offenhalten möchte, ein Ergebnis jederzeit rückgängig zu machen, ist mit einem anderen Verfahren meist besser beraten. Welcher Weg zu Ihnen passt, sehen wir uns in der Beratung gemeinsam an.

Ihr Beratungsgespräch in Frankfurt vereinbaren

Ob eine Behandlung mit Biostimulatoren für Sie geeignet ist, welches Präparat und welche Region sinnvoll sind und welches Ergebnis Sie realistisch erwarten können, lässt sich am besten im persönlichen Gespräch nach einer individuellen Untersuchung klären.

Wenn Sie mögen, vereinbaren Sie Ihren Beratungstermin in meiner Praxis in der Adickesallee in Frankfurt telefonisch unter 069 989 391 78, über die Online-Terminbuchung oder per E-Mail an info@dr-inja-lammers.de. Ich nehme mir die Zeit, Ihr Anliegen und Ihre Wünsche genau zu verstehen und gemeinsam mit Ihnen zu besprechen, welche Behandlung für Sie infrage kommt. Ich freue mich sehr auf Sie.

Häufige Fragen zur Behandlung mit Biostimulatoren in Frankfurt

Wie lange hält das Ergebnis einer Behandlung mit Biostimulatoren an?

Das hängt vom Präparat, der Region und Ihrem Gewebe ab. Bei Poly-L-Milchsäure hält es meist länger als bei Calciumhydroxylapatit. Wann eine Auffrischung sinnvoll ist, sehen wir uns gemeinsam an.

Wann sehe ich nach der Behandlung eine Veränderung?

Bei Calciumhydroxylapatit sehen Sie das Volumen direkt, verlässlich beurteilen lässt es sich, wenn die Schwellung abgeklungen ist. Bei Poly-L-Milchsäure entwickelt sich die Veränderung schrittweise über mehrere Monate.

Reicht eine Sitzung, oder brauche ich mehrere?

Bei Poly-L-Milchsäure sind meist mehrere Sitzungen sinnvoll, bei Calciumhydroxylapatit reicht oft eine, gegebenenfalls mit einer kleinen Nachkorrektur.

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Die Einstiche und ein Druckgefühl sind spürbar, die meisten empfinden sie als gut aushaltbar. Zur Schmerzlinderung kommen je nach Region Kühlung, eine betäubende Creme oder Lidocain infrage. Wenn Sie empfindlich sind, sagen Sie es mir vorher, dann plane ich das ein.

Bin ich danach gleich wieder gesellschaftsfähig?

In der Regel ja, noch am selben Tag. Rötungen und Schwellungen klingen meist innerhalb einer Woche ab, Blutergüsse können bis zu etwa zwei Wochen sichtbar sein. Vor einem wichtigen Termin sollten Sie deshalb etwas Abstand einplanen.

Lässt sich eine Behandlung mit Biostimulatoren rückgängig machen?

Nicht gezielt. Anders als Hyaluronsäure lassen sich Poly-L-Milchsäure und Calciumhydroxylapatit nicht mit einem Enzym auflösen. Deshalb baue ich das Ergebnis lieber in mehreren kleinen Schritten auf und bespreche vorher mit Ihnen, ob diese Eigenschaft zu Ihrem Wunsch passt.

Welche Risiken hat eine Behandlung mit Biostimulatoren?

Häufig sind vorübergehende Rötungen, Schwellungen und Blutergüsse. Möglich sind außerdem tastbare Knötchen, die bei Poly-L-Milchsäure auch verzögert auftreten können, sowie selten Infektionen oder ein Gefäßverschluss. Alle für Sie relevanten Risiken bespreche ich vor der Behandlung ausführlich mit Ihnen.

Für wen ist ein Biostimulator nicht geeignet?

Gegen eine Behandlung sprechen in der Regel akute Entzündungen im Behandlungsgebiet, Schwangerschaft und Stillzeit, bekannte Unverträglichkeiten gegen Bestandteile des Präparats oder eine Neigung zu Keloiden. Ob in Ihrem Fall etwas dagegen spricht, kläre ich im Gespräch. Auch wenn vor allem überschüssige Haut das Problem ist, rate ich meist zu einem anderen Weg.

Was kostet eine Behandlung mit Biostimulatoren?

Die Kosten hängen vom Präparat, der Materialmenge, den behandelten Regionen und der Zahl der Sitzungen ab. Deshalb nenne ich keinen Pauschalpreis; die Kosten für Ihren Plan erfahren Sie im Beratungsgespräch.

Ich wurde früher schon unterspritzt. Spielt das eine Rolle?

Ja. Produkt, Zeitpunkt und behandelte Region sind wichtig, ebenso frühere Knötchen, Schwellungen oder Unverträglichkeiten. Bringen Sie vorhandene Unterlagen gern mit. Wenn unklar ist, welches Material noch im Gewebe liegt, kläre ich das vor einer weiteren Injektion sorgfältig ab.

Geprüft durch Dr. med. Inja Lammers

Die medizinischen Inhalte dieser Seite zu Biostimulatoren wurden von Dr. med. Inja Lammers persönlich geprüft und fachlich eingeordnet. Sie basieren auf ihrer ärztlichen Erfahrung sowie ihrer Spezialisierung auf ästhetische Medizin und Chirurgie.

Als Fachärztin für Allgemeinchirurgie und Fachärztin für Viszeralchirurgie bringt Dr. Lammers den Blick für die Gewebeschichten mit, auf den es bei Biostimulatoren ankommt: die richtige Schicht, eine gleichmäßige Verteilung und eine Menge, die das Gewebe gut aufnehmen kann. Vorab erklärt sie, wie sich das Ergebnis entwickelt, warum es Geduld braucht und wo die Grenzen liegen.

Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche Untersuchung und ärztliche Beratung.

Stand dieser Seite: Oktober 2026

Quellen und weiterführende Informationen

Die folgenden medizinischen Fach- und Patienteninformationen sowie die Angaben der Hersteller bieten zusätzliche Orientierung. Sie ersetzen keine persönliche ärztliche Beratung, können aber dabei helfen, die auf dieser Seite genannten Aspekte besser einzuordnen.

FDA: Risiken und Grenzen injizierbarer Filler

ASPS: Eigenschaften verschiedener Filler

FDA: Sculptra® Produktinformation, Wirkdauer und Gegenanzeigen

Galderma: Sculptra® Gebrauchsanweisung

Merz: Radiesse® Patienteninformation

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