Dr. med. Inja Lammers

Behandlungen

Hydroxylapatit Frankfurt

Dr. med. Inja LammersFachärztin für AllgemeinchirurgieFachärztin für Viszeralchirurgie

Hydroxylapatit auf einen Blick

Anwendungsbereiche
Volumenaufbau und Konturierung, etwa an Wangen und Gesichtskontur, tiefere Falten wie Nasolabialfalten, Handrücken; verdünnt zur Verbesserung der Hautfestigkeit, etwa an Hals und Dekolleté
Behandlungsdauer
ca. 15–60 Minuten, je nach Anzahl der behandelten Regionen
Wirkbeginn/Ergebnis
Volumen in der Regel sofort sichtbar, der Gewebeeffekt entwickelt sich über mehrere Wochen bis Monate
Wirkdauer
je nach Region, Menge und Stoffwechsel ca. 12–18 Monate
Betäubung
örtlich, etwa mit Kühlung, betäubender Creme oder einem Präparat mit Lidocain
Gesellschaftsfähigkeit
meist direkt nach der Behandlung; Rötungen, Schwellungen oder Blutergüsse klingen meist innerhalb einer Woche ab
Nachsorge
ca. 24 Stunden kein Make-up, keine Massage, keine starke Sonne oder Hitze; intensiven Sport 24–48 Stunden meiden
Kosten
abhängig vom Behandlungsumfang

Wenn Wangen mit den Jahren flacher werden, die Gesichtskontur weicher wird oder sich tiefere Falten zwischen Nase und Mund abzeichnen, fehlt häufig nicht nur Volumen, sondern auch etwas von der Spannkraft des Bindegewebes. Calciumhydroxylapatit, kurz CaHA, ist ein Füllmaterial, das beides verbindet: Es ergänzt unmittelbar Volumen und kann zugleich die körpereigene Bildung von Kollagen anregen. Deshalb zählt es zu den sogenannten Biostimulatoren.

Im Folgenden erkläre ich, wie Calciumhydroxylapatit wirkt, wofür es sich eignet, worin es sich von Hyaluronsäure unterscheidet und wo seine Grenzen liegen. Ob eine Behandlung mit CaHA für Sie sinnvoll ist, klären wir gemeinsam in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Das sagen meine Patientinnen und Patienten

Ausgezeichnet und empfohlen

Was ist Calciumhydroxylapatit?

Calciumhydroxylapatit ist eine mineralische Verbindung, die natürlicherweise in Knochen und Zähnen vorkommt. Für ästhetische Behandlungen wird sie synthetisch hergestellt, und zwar als winzige, gleichmäßig geformte Kügelchen. Diese Partikel sind in ein weiches Trägergel eingebettet, das aus Wasser, Glycerin und Carboxymethylcellulose besteht. Es handelt sich also weder um entnommenes Knochenmaterial noch um tierisches oder menschliches Kollagen und auch nicht um Hyaluronsäure.

Weil das Material vom Körper langsam abgebaut wird, gehört es zu den resorbierbaren, also vorübergehenden Fillern. Es handelt sich um ein Medizinprodukt, das ärztlich in das Unterhautgewebe eingebracht wird.

Wirkstoff und Markenprodukt

Der Begriff Calciumhydroxylapatit beschreibt das Material. Das bekannteste Präparat auf dieser Basis ist Radiesse®, dem ich eine eigene Seite gewidmet habe, weil dort die Varianten und Besonderheiten dieses einen Produkts im Mittelpunkt stehen. Hier geht es um das Behandlungsprinzip insgesamt: was CaHA im Gewebe bewirkt, wie sich eine unverdünnte Anwendung zur Konturierung von einer verdünnten Anwendung zur Verbesserung der Hautfestigkeit unterscheidet und welche Rolle das Material neben anderen Behandlungen spielt.

Wirkung und Behandlungsprinzip

Calciumhydroxylapatit wirkt in zwei Schritten, und genau das unterscheidet es von vielen anderen Fillern.

Der unmittelbare Effekt

Direkt nach der Injektion füllt das Trägergel die behandelte Stelle auf. Eine abgeflachte Wange oder eine tiefe Falte wird dadurch sofort sichtbar unterstützt. Dieser erste Effekt ähnelt dem eines klassischen Fillers.

Der spätere Effekt

In den folgenden Wochen baut der Körper das Gel ab. Die CaHA-Kügelchen bleiben zunächst im Gewebe und dienen dort als Gerüst, an dem der Körper neues, eigenes Kollagen bildet. So wird das anfängliche Volumen nach und nach durch körpereigenes Bindegewebe ersetzt. Erst über viele Monate werden auch die Partikel selbst in Calcium- und Phosphationen zerlegt, die der Körper wie andere Mineralstoffe verarbeitet.

Konturieren oder Hautqualität verbessern

Je nachdem, wie das Material aufbereitet wird, verfolgt die Behandlung ein anderes Ziel:

  • unverdünnt oder nur leicht verdünnt zur Konturierung, wenn gezielt Volumen an einer bestimmten Stelle ergänzt werden soll, etwa an Wangen oder tieferen Falten
  • stärker verdünnt zur Biostimulation, wenn nicht Volumen, sondern die Festigkeit und Beschaffenheit der Haut auf einer größeren Fläche im Vordergrund stehen, etwa am Hals oder am Dekolleté

Welche Form für Ihr Anliegen passt, lege ich nach der Untersuchung fest. Wichtig ist mir dabei eine ehrliche Einordnung: Die Anregung von Kollagen kann die Haut fester und dichter wirken lassen, sie ersetzt aber keine operative Straffung und hebt stark abgesunkenes Gewebe nicht an.

Eignung und Ausschlussgründe

Eine Behandlung mit Calciumhydroxylapatit kommt vor allem dann infrage, wenn ein Volumenverlust oder eine nachlassende Festigkeit des Gewebes Ihr Anliegen bestimmt. Typische Situationen sind:

  • flacher gewordene Wangen oder eine weicher gewordene Gesichtskontur
  • tiefere Falten, etwa zwischen Nase und Mundwinkel
  • ein Handrücken, an dem Sehnen und Venen durch Volumenverlust stärker hervortreten
  • nachlassende Spannkraft der Haut an Hals oder Dekolleté, wenn Sie eine flächige Verbesserung der Hautqualität wünschen
  • der Wunsch nach einem länger anhaltenden Effekt

Voraussetzung ist außerdem, dass Sie volljährig sind, ein realistisches Ziel haben und über Nutzen, Alternativen und Risiken aufgeklärt wurden.

Gegen eine Behandlung oder für eine Verschiebung sprechen unter anderem folgende Punkte, die ich vor jeder Behandlung mit Ihnen abfrage:

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • schwere Allergien, insbesondere eine allergische Schockreaktion in der Vorgeschichte, sowie bekannte Unverträglichkeiten gegen Bestandteile des Präparats, bei Präparaten mit Lidocain auch gegen dieses Betäubungsmittel
  • akute Entzündungen, Infektionen oder Hauterkrankungen im oder nahe dem Behandlungsgebiet
  • Gerinnungsstörungen oder Medikamente, die die Blutungsneigung erhöhen
  • eine Neigung zu wulstigen Narben oder eine gestörte Wundheilung
  • frühere Filler oder dauerhafte Implantate im selben Bereich, wenn Art, Menge oder Lage des Materials unklar sind
  • ausgeprägter Hautüberschuss, bei dem zusätzliches Volumen das eigentliche Problem nicht löst

Ob eine Behandlung mit Calciumhydroxylapatit in Ihrem Fall vertretbar und sinnvoll ist, entscheidet sich erst nach Untersuchung und Anamnese im persönlichen Gespräch.

Eine bewusste Entscheidung für ein länger wirkendes Material

Ein Punkt gehört von Anfang an in Ihre Überlegung: Anders als Hyaluronsäure lässt sich Calciumhydroxylapatit nicht mit einem Enzym gezielt auflösen. Wer sich für CaHA entscheidet, entscheidet sich also für ein Material, das länger im Gewebe verbleibt und dessen Wirkung nur mit der Zeit abklingt. Wenn Ihnen die Möglichkeit einer schnellen Korrektur besonders wichtig ist, kann Hyaluronsäure die passendere Wahl sein. Das bespreche ich offen mit Ihnen, bevor wir etwas planen.

Anwendungsbereiche

Calciumhydroxylapatit ist ein Material für tiefere Gewebeschichten und für größere Flächen, nicht für feine, oberflächliche Linien. Je nach Befund kommt es unter anderem für folgende Bereiche infrage:

  • Wangenaufbau und Unterstützung der Gesichtskontur, wenn das Mittelgesicht an Fülle verloren hat
  • tiefere Falten wie die Nasolabialfalte oder Marionettenfalten an den Mundwinkeln
  • die Handverjüngung, wenn der Handrücken durch Volumenverlust knochig wirkt
  • verdünnte Anwendungen zur Verbesserung der Hautfestigkeit, etwa an Hals oder Dekolleté, als Teil einer Behandlung mit Biostimulatoren

Bereiche, für die CaHA nicht geeignet ist

Ebenso wichtig ist, wo das Material nicht hingehört. In die Lippen wird Calciumhydroxylapatit nicht gespritzt, weil dort vermehrt tastbare Knötchen beschrieben sind. Auch die Region zwischen den Augenbrauen, die Nase und die Augenregion gelten wegen der besonderen Gefäßversorgung und des dünnen Gewebes als ungeeignet. Für die Lippen und die Tränenrinne kommen andere Materialien infrage, in der Regel Hyaluronsäure.

Wie eine Behandlung mit Calciumhydroxylapatit in Frankfurt abläuft

Das Beratungsgespräch

Am Anfang steht das Gespräch. Ich möchte wissen, was Sie an Ihrem Gesicht oder Ihren Händen beschäftigt, was Sie sich vorstellen und was Sie ausdrücklich nicht möchten. Anschließend untersuche ich das Gewebe: wie dick die Haut ist, wo Volumen fehlt, wie fest das Bindegewebe ist und ob eher Fülle, Kontur oder Hautqualität verbessert werden soll. Ich frage nach Vorerkrankungen, Medikamenten, Allergien, früheren Fillern und Eingriffen im selben Bereich.

Danach kläre ich Sie über Nutzen, Alternativen und mögliche Nebenwirkungen auf. Wenn CaHA zu Ihrem Ziel passt, besprechen wir Region, Menge und die voraussichtliche Zahl der Sitzungen. Sie müssen sich nicht am selben Tag entscheiden.

Die Behandlung

Die Behandlung findet in den Räumlichkeiten meiner Praxis statt. Ich reinige und desinfiziere die Haut und zeichne bei Bedarf die Behandlungsbereiche an. Zur Schmerzlinderung kommen je nach Region Kühlung, eine betäubende Creme oder ein Präparat infrage, das bereits das örtliche Betäubungsmittel Lidocain enthält; was davon für Sie passt, besprechen wir vorher.

Das Material bringe ich mit einer feinen Nadel oder einer stumpfen Kanüle in die für Befund und Region passende Gewebeschicht ein. Während der Behandlung kontrolliere ich Verteilung und Hautreaktion fortlaufend. Wie lange das dauert, hängt vor allem davon ab, wie viele Regionen behandelt werden.

Nach der Behandlung

Direkt im Anschluss können Rötungen, Schwellungen und Einstichspuren sichtbar sein, gelegentlich auch kleine Blutergüsse. Zur Linderung kann die behandelte Stelle gekühlt werden. Danach können Sie die Praxis in der Regel direkt verlassen. Ich gebe Ihnen konkrete Hinweise für die ersten Tage mit und sage Ihnen, bei welchen Beschwerden Sie sich sofort bei mir melden sollten.

Ein Kontrolltermin nach einigen Wochen ist sinnvoll, weil sich der Gewebeeffekt erst dann zeigt. Ob eine weitere Sitzung sinnvoll ist, entscheiden wir anhand des Verlaufs und nicht am ersten Spiegelbild.

Wirkdauer und langfristiges Ergebnis

Calciumhydroxylapatit wirkt oft etwas länger als viele Hyaluronsäure-Filler, aber nicht dauerhaft. Erfahrungsgemäß hält die Wirkung etwa 12 bis 18 Monate, bei manchen Menschen auch länger. Wie lange der Effekt bei Ihnen anhält, hängt unter anderem von der behandelten Region, der eingebrachten Menge, der Beweglichkeit des Bereichs und Ihrem Stoffwechsel ab.

Der längere Verlauf erklärt sich aus dem Wirkprinzip: Das eigene Kollagen, das sich um die Partikel bildet, bleibt auch dann noch eine Zeit lang bestehen, wenn das Material selbst schon abgebaut wird. Das Ergebnis lässt deshalb eher langsam nach als plötzlich.

Wann eine Auffrischung sinnvoll ist

Eine Auffrischung plane ich nicht nach Kalender, sondern nach Befund: Wir sehen gemeinsam, wie viel vom Effekt noch vorhanden ist und ob zusätzliches Material Ihr Anliegen tatsächlich weiter unterstützt. Die natürliche Alterung des Gewebes geht in dieser Zeit weiter, und auch das beziehe ich in die Planung ein.

Was Sie vor und nach der Behandlung beachten sollten

Ein paar einfache Punkte tragen dazu bei, dass die Behandlung ruhig verläuft und das Material an der vorgesehenen Stelle bleibt. Ich gehe diese Empfehlungen vor Ort mit Ihnen durch und passe sie Ihrer Situation an.

Vorbereitung

  • Blutverdünnende Medikamente und Präparate, die die Blutungsneigung erhöhen können, bitte im Gespräch erwähnen. Setzen Sie verordnete Medikamente nie eigenmächtig ab.
  • Auf Alkohol am Tag vor der Behandlung möglichst verzichten, um Blutergüsse weniger wahrscheinlich zu machen.
  • Frühere Filler, Fäden oder Implantate im Behandlungsbereich angeben, möglichst mit Produktname und Zeitpunkt.
  • Akute Infekte, Entzündungen, Lippenherpes oder Hauterkrankungen im Behandlungsbereich vorab ansprechen.
  • Geplante Zahnbehandlungen oder andere Eingriffe nennen, damit wir die Termine sinnvoll aufeinander abstimmen.
  • Vor wichtigen Anlässen einige Tage Abstand einplanen, weil Schwellungen oder Blutergüsse sichtbar sein können.

Nachsorge

Die Hinweise für die Zeit nach der Behandlung dienen vor allem dazu, Schwellungen gering zu halten und das Material nicht zu verschieben. Üblich sind folgende Regeln:

  • Die behandelte Region etwa 24 Stunden nicht kräftig drücken, reiben oder massieren.
  • Etwa 24 Stunden kein Make-up auf die behandelten Stellen auftragen.
  • Starke Sonne, Solarium, Sauna und große Hitze meiden, bis Rötung und Schwellung abgeklungen sind, mindestens etwa 24 Stunden.
  • Intensiven Sport und schwere körperliche Anstrengung für 24 bis 48 Stunden meiden.
  • Zum Abschwellen kann vorsichtiges Kühlen helfen, ohne Druck und nicht direkt mit Eis auf der Haut.
  • Bei zunehmenden Schmerzen, neuen Verhärtungen, Fieber oder auffälligen Hautverfärbungen rufen Sie mich an, statt abzuwarten.

Gut zu wissen für spätere Untersuchungen

Die Partikel aus Calciumhydroxylapatit sind im Röntgenbild und besonders in der Computertomografie sichtbar. Das ist kein Problem, solange die untersuchende Ärztin oder der untersuchende Arzt davon weiß. Heben Sie deshalb Behandlungsdatum, Region und Produktname auf und erwähnen Sie die Behandlung vor einer Bildgebung oder einer zahnärztlichen Röntgenaufnahme.

Wann das Ergebnis sichtbar wird

Bei einer Behandlung zur Konturierung sehen Sie eine erste Veränderung meist sofort, weil das Trägergel die Region direkt auffüllt. In den ersten Tagen können Schwellungen allerdings zusätzliche Fülle vortäuschen. Ein verlässliches Bild ergibt sich erst, wenn diese abgeklungen sind, in der Regel nach etwa einer Woche.

Danach verändert sich das Ergebnis noch einmal leise: Das Gel wird abgebaut, und an seine Stelle tritt nach und nach körpereigenes Kollagen. Diese Umstellung verläuft über mehrere Wochen bis Monate. Üblich ist deshalb, eine Kontur bewusst nicht bis zum Maximum zu korrigieren, denn eine behandelte Vertiefung kann sich in den Wochen nach der Behandlung noch weiter ausgleichen.

Bei einer verdünnten Anwendung zur Verbesserung der Hautqualität ist das anders. Hier gibt es kaum einen Soforteffekt, die Haut kann über Monate allmählich fester und dichter wirken. Häufig sind dafür mehrere Sitzungen im Abstand von einigen Wochen sinnvoll. Woran wir das Ergebnis messen, ob an einer bestimmten Kontur, der Tiefe einer Falte oder der Festigkeit der Haut, besprechen wir vor der Behandlung, damit Sie den Verlauf gut einschätzen können.

Wie deutlich die Veränderung ausfällt, ist individuell. Sie hängt von Ihrem Gewebe, Ihrem Alter, der Hautdicke und davon ab, wie Ihr Körper mit der Neubildung von Kollagen reagiert.

Mögliche Risiken und Nebenwirkungen

Eine Behandlung mit Calciumhydroxylapatit ist ein medizinischer Eingriff und in der Regel gut verträglich, sie ist aber nicht frei von Risiken.

Möglich sind unter anderem:

  • Rötung, Schwellung, Druckempfindlichkeit und Blutergüsse an den Einstichstellen, meist innerhalb einer Woche abklingend
  • Schmerzen oder Juckreiz in den ersten Tagen
  • ein Gefühl von Festigkeit, bei dem das Material eine Zeit lang tastbar bleibt
  • Unebenheiten, tastbare Knötchen oder Verhärtungen, insbesondere in sehr beweglichen Regionen oder bei zu oberflächlicher Lage
  • Asymmetrien sowie eine Über- oder Unterkorrektur
  • Infektionen und selten verzögert auftretende entzündliche Reaktionen
  • allergische Reaktionen, auch auf das Betäubungsmittel Lidocain

Knötchen oder Unebenheiten lassen sich häufig durch ärztliche Maßnahmen bessern. Anders als bei Hyaluronsäure steht dafür aber kein Enzym zur Verfügung, das das Material gezielt auflöst. Ein unerwünschter Effekt kann deshalb länger bestehen bleiben. Das ist einer der Gründe, warum ich die Menge sorgfältig plane und eher zurückhaltend behandle.

Selten kann es durch die Injektion zu einem Verschluss eines Blutgefäßes kommen. Dadurch kann die Blutversorgung des betroffenen Gewebes beeinträchtigt werden, im schlimmsten Fall mit bleibenden Gewebeschäden oder Auswirkungen auf das Sehen.

Warnzeichen wie ungewöhnlich starke oder zunehmende Schmerzen, auffallend blasse, gräuliche oder bläuliche Hautveränderungen sowie Seh- oder neurologische Störungen müssen umgehend medizinisch abgeklärt werden. Warten Sie in diesem Fall nicht bis zu einem regulären Kontrolltermin und massieren oder drücken Sie die Stelle nicht selbst.

Diese Aufzählung ersetzt keine Aufklärung. Alle für Sie relevanten Risiken bespreche ich vorher persönlich mit Ihnen.

Kosten für Hydroxylapatit in Frankfurt

Die Kosten einer Behandlung mit Calciumhydroxylapatit richten sich nach Ihrem Befund und dem Umfang, der dafür medizinisch sinnvoll ist. Deshalb nenne ich Ihnen keine pauschale Zahl, die am Ende nicht zu Ihrem Anliegen passt. Für den Aufwand spielen vor allem folgende Punkte eine Rolle:

  • die Menge des Materials, die sich nach der Größe der Region und dem Ausmaß des Volumenverlusts richtet
  • die Art der Anwendung: Eine gezielte Konturierung einer Wange ist anders zu planen als eine verdünnte, flächige Anwendung an Hals oder Dekolleté
  • die Zahl der Regionen, die in einer Sitzung behandelt werden
  • die Zahl der Sitzungen, die bei der verdünnten Anwendung meist höher ist
  • das verwendete Präparat, etwa mit oder ohne eingearbeitetes Betäubungsmittel

Ein reiner Preis pro Spritze ist deshalb nur bedingt aussagekräftig. Entscheidend ist nicht eine möglichst große Menge, sondern das, was für Ihr Ziel tatsächlich sinnvoll ist.

Nach der Untersuchung erhalten Sie von mir eine nachvollziehbare Aufstellung, aus der hervorgeht, welche Behandlung vorgesehen ist, wie viele Sitzungen voraussichtlich nötig sind und welche Leistungen, etwa Untersuchung und Kontrolltermin, enthalten sind. So können Sie in Ruhe entscheiden, bevor Kosten entstehen.

Ästhetische Behandlungen sind Selbstzahlerleistungen. Die Abrechnung erfolgt in meiner Privatpraxis nach der Gebührenordnung für Ärzte.

Warum eine Behandlung bei Dr. med. Inja Lammers

Ich bin Fachärztin für Allgemeinchirurgie und Fachärztin für Viszeralchirurgie mit langjähriger chirurgischer Erfahrung und habe mich seit 2019 intensiv in der ästhetischen Medizin weitergebildet. Dazu gehören regelmäßige Fortbildungen und internationale Kongresse in Deutschland, Argentinien, England, Spanien, Frankreich und der Schweiz. Seit April 2022 arbeite ich ausschließlich im Bereich der ästhetischen Medizin und Chirurgie.

Bei einem Material wie Calciumhydroxylapatit ist mir die Planung besonders wichtig, weil ich jede Behandlung an Ihrem Gewebe ausrichte. Ich sehe mir deshalb genau an, welches Gewebe Ihre Kontur bestimmt: fehlendes Volumen, nachlassende Festigkeit der Haut oder ein Hautüberschuss, bei dem ein Filler wenig ausrichtet. Erst dann entscheide ich, ob CaHA, ein anderes Material oder eine ganz andere Behandlung besser zu Ihnen passt.

Bei mir erwartet Sie eine ruhige und ehrliche Beratung, bei der Ihr Anliegen im Mittelpunkt steht. Ich empfehle eine Behandlung nur dann, wenn ich sie für medizinisch und ästhetisch sinnvoll halte, und rate ebenso davon ab, wenn ein anderes Verfahren besser zu Ihrem gewünschten Ergebnis passt. Mein Ziel ist ein Ergebnis, das natürlich wirkt und Ihre Gesichtszüge nicht unnötig verändert.

Alternativen und Grenzen

Calciumhydroxylapatit ist ein Werkzeug unter mehreren. Im Beratungsgespräch zeigt sich manchmal, dass ein anderes Verfahren besser zu Ihrem Befund passt oder dass zunächst gar keine Behandlung nötig ist. Je nach Ausgangssituation kommen unter anderem in Betracht:

  • Hyaluronsäure-Filler, wenn Sie Volumen ergänzen möchten und Ihnen die Möglichkeit einer Auflösung mit Hyaluronidase wichtig ist, außerdem für Lippen und Augenregion
  • Sculptra® mit Poly-L-Milchsäure, ein weiterer Biostimulator, der ohne nennenswerten Soforteffekt allmählich über mehrere Sitzungen wirkt
  • Profhilo® oder Skinbooster, wenn vor allem Feuchtigkeit und Hautqualität verbessert werden sollen und kein Volumen gewünscht ist
  • eine Behandlung mit Botulinumtoxin, wenn Mimikfalten im oberen Gesicht im Vordergrund stehen
  • eine Hautstraffung mit Renuvion oder eine operative Straffung, wenn ein deutlicher Hautüberschuss die eigentliche Ursache ist
  • bewusstes Abwarten, wenn die Veränderung nur gering ausgeprägt ist

Ebenso wichtig ist, was eine Behandlung mit Calciumhydroxylapatit nicht leisten kann. Sie ergänzt Volumen und kann die Festigkeit der Haut unterstützen, einen Hautüberschuss entfernt sie aber nicht. Auch ihr Ergebnis ist nicht dauerhaft, denn das Material wird über die Zeit abgebaut. Eine lange Wirkdauer ist nur dann ein Vorteil, wenn Sie die Veränderung auch wirklich möchten. Welche Methode zu Ihrem Anliegen passt, sehen wir uns in der Beratung gemeinsam an. Einen Überblick über weitere Möglichkeiten finden Sie unter Biostimulatoren.

Ihr Beratungsgespräch in Frankfurt vereinbaren

Ob eine Behandlung mit Calciumhydroxylapatit für Sie geeignet ist, ob eher eine Konturierung oder eine Verbesserung der Hautqualität sinnvoll ist und was Sie realistisch erwarten können, lässt sich am besten im persönlichen Gespräch nach einer Untersuchung klären. Deshalb steht am Anfang immer die Beratung mit Aufklärung, nie die Behandlung.

Wenn Sie mögen, vereinbaren Sie Ihren Beratungstermin in Frankfurt telefonisch unter 069 989 391 78 oder über die Online-Terminbuchung. Ich nehme mir die Zeit, Ihr Anliegen genau zu verstehen, und freue mich sehr auf Sie.

Häufige Fragen zu Hydroxylapatit in Frankfurt

Was ist der Unterschied zwischen Calciumhydroxylapatit und Radiesse®?

Calciumhydroxylapatit ist der Wirkstoff, also das Material selbst. Radiesse® ist das bekannteste Markenprodukt auf dieser Basis; seine Varianten und Besonderheiten beschreibe ich auf einer eigenen Seite.

Ist eine Behandlung mit Calciumhydroxylapatit schmerzhaft?

Die Einstiche und der Druck beim Einbringen des Materials sind spürbar, die meisten Patientinnen und Patienten empfinden sie aber als gut aushaltbar. Zur Linderung gibt es je nach Region mehrere Möglichkeiten, von Kühlung bis zu einer örtlichen Betäubung. Wenn Sie besonders empfindlich sind, sprechen Sie mich vorher an, dann finden wir eine für Sie angenehme Lösung.

Wie lange dauert die Behandlung?

Die Injektion selbst dauert je nach Anzahl der behandelten Regionen etwa 15 bis 60 Minuten. Hinzu kommt beim ersten Termin die Zeit für Untersuchung, Aufklärung und Ihre Fragen.

Wann sehe ich ein Ergebnis?

Bei einer Konturierung ist eine Veränderung meist sofort sichtbar. Verlässlich beurteilen lässt sie sich, wenn Schwellungen nach etwa einer Woche abgeklungen sind. Der Effekt durch die Neubildung von Kollagen entwickelt sich zusätzlich über mehrere Wochen bis Monate, bei einer verdünnten Anwendung zur Hautqualität zeigt sich das Ergebnis vor allem auf diese allmähliche Weise.

Wie lange hält das Ergebnis an?

In der Regel etwa ein Jahr oder länger, aber nicht dauerhaft. Wie lange die Wirkung bei Ihnen anhält, hängt von Region, Menge und Ihrem Stoffwechsel ab. Das Ergebnis lässt dabei allmählich nach, nicht von einem Tag auf den anderen.

Bin ich nach der Behandlung sofort gesellschaftsfähig?

In vielen Fällen ja, die meisten Menschen gehen direkt danach ihren gewohnten Tätigkeiten nach. Rötungen, Schwellungen oder kleine Blutergüsse können aber einige Tage sichtbar sein. Vor wichtigen Anlässen empfehle ich deshalb etwas zeitlichen Abstand.

Kann Calciumhydroxylapatit wieder aufgelöst werden?

Nein, nicht gezielt. Anders als Hyaluronsäure, die sich mit dem Enzym Hyaluronidase abbauen lässt, gibt es für CaHA kein entsprechendes Mittel. Der Körper baut das Material über viele Monate selbst ab, und das berücksichtige ich bei der Planung.

Welche Risiken hat eine Behandlung mit Calciumhydroxylapatit?

Häufig sind vorübergehende Rötungen, Schwellungen und Blutergüsse. Möglich sind außerdem tastbare Knötchen, Unebenheiten, Asymmetrien und Infektionen. Selten kann ein Blutgefäß verschlossen werden. Ungewöhnlich starke Schmerzen, blasse oder bläuliche Haut sowie Sehstörungen müssen deshalb umgehend ärztlich abgeklärt werden. Alle Risiken bespreche ich vor der Behandlung ausführlich mit Ihnen.

Was kostet eine Behandlung mit Calciumhydroxylapatit?

Die Kosten hängen von der Menge des Materials, der Zahl der Regionen und Sitzungen und der Art der Anwendung ab. Welche Kosten auf Sie zukommen, sehen Sie nach der Untersuchung in einer Aufstellung, bevor Sie sich entscheiden. Ästhetische Behandlungen sind Selbstzahlerleistungen.

Wie oft muss die Behandlung wiederholt werden?

Bei einer Konturierung reicht oft eine Sitzung, gelegentlich folgt nach einigen Wochen eine kleine Ergänzung. Für die verdünnte Anwendung zur Hautqualität sind meist mehrere Sitzungen üblich. Ob und wann Sie eine Auffrischung möchten, entscheiden wir gemeinsam, wenn der Effekt nachlässt.

Geprüft durch Dr. med. Inja Lammers

Die medizinischen Inhalte dieser Seite zu Hydroxylapatit wurden von Dr. med. Inja Lammers persönlich geprüft und fachlich eingeordnet. Sie basieren auf ihrer ärztlichen Erfahrung sowie ihrer Spezialisierung auf ästhetische Medizin und Chirurgie.

Als Fachärztin für Allgemeinchirurgie und Fachärztin für Viszeralchirurgie richtet Dr. Lammers eine Behandlung mit Calciumhydroxylapatit am Gewebe aus: Sie klärt, ob fehlendes Volumen, nachlassende Festigkeit der Haut oder ein Hautüberschuss die Kontur bestimmt. Erst dann entscheidet sie, ob CaHA, ein anderes Material oder eine andere Behandlung besser passt.

Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche Untersuchung und ärztliche Beratung.

Stand dieser Seite: Oktober 2026

Quellen und weiterführende Informationen

Die folgenden medizinischen Fach- und Patienteninformationen bieten zusätzliche Orientierung zu Calciumhydroxylapatit, möglichen Risiken und der Vorbereitung auf eine Behandlung. Sie ersetzen keine persönliche ärztliche Beratung, können aber helfen, die hier genannten Punkte einzuordnen.

Merz: Deutsche Gebrauchsanweisung Radiesse® 3.0: Herstellerangaben zu Anwendungsgebieten, Gegenanzeigen, Nachsorge und Nebenwirkungen.

FDA: Gebrauchsanweisung Radiesse® mit Patienteninformation: Angaben zu Nachsorge, Nebenwirkungen und Sichtbarkeit im Röntgenbild.

FDA: Risiken und Warnzeichen bei Fillern: unabhängige Informationen der US-Arzneimittelbehörde zu möglichen Nebenwirkungen.

ASPS: Ergebnisse und individuelle Dauer: womit nach einer Fillerbehandlung zu rechnen ist.

ASPS: Risiken von Fillern: Überblick der Fachgesellschaft über mögliche Komplikationen.

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